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KlicksafeNeuer Webbereich „Smartes Leben“

Klicksafe informiert über unser zunehmend vernetztes Lebensumfeld und gibt Eltern Tipps für einen sicheren Umgang mit smarten Sprachassistenten, Fernsehern und Spielzeug.

17.12.2019

Smart Speaker, Smart TV, Smart Watch oder Smart Toys: Vernetzte Geräte gibt es in immer mehr Haushalten. Das ist hilfreich, aber nicht nur positiv: Regelmäßig gibt es Berichte über Datenlecks, Hackerangriffe und das mögliche Sammeln großer Datenmengen durch die Hersteller der Geräte. Ob man bereit ist, private Daten aus dem Wohnbereich mit global agierenden Unternehmen zu teilen, muss jede Nutzerin und jeder Nutzer selbst entscheiden. Klicksafe hat in dem neuen Themenbereich Smartes Leben indes Informationen und Tipps für Haushalte mit Kindern zusammengestellt, in denen es auch um den Schutz und die Privatsphäre der jungen Bewohner geht.

Insbesondere die Vernetzung von Spielzeug birgt neue Risiken und stellt Eltern vor Herausforderungen. Klicksafe rät daher: Grundsätzlich sollten internetfähige Spielzeuge keine ungeschützte Bluetooth-Schnittstelle ohne Passwort haben. Unter „Datenschutzbedingungen“, „Datenschutz“, „Privacy Statement“ oder ähnlichen Begriffen lässt sich überprüfen, welche Daten der Hersteller über die Spielzeugfunktionen erhebt, und wie diese Daten weiterverarbeitet werden. Bei Spielzeugen mit Sprachaufnahmefunktion empfehlen IT-Sicherheitsfachleute, dass die Mikrofonfunktion erst nach Aktivierung durch einen Knopf oder Schalter erfolgen sollte. Ähnliches gilt für eine mögliche integrierte Kamera oder die Aufzeichnung des Standortes über GPS-Daten.

Ein eigener Punkt ist der smarten Puppe „My friend Cayla“ gewidmet. Auf Surfen-ohne-risiko.net finden sich weitere bekannte digitale Spielzeuge, die von Jugendschutz.net getestet wurden, mit einer Risikoeinschätzung. Klicksafe informiert im neuen Themenbereich zudem ausführlich über Sprachassistenten wie Siri oder Alexa sowie smarte Fernseher