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Neue Broschüre "für eine Pädagogik der Vielfalt"

06.06.2016

Die Angriffe auf Vielfalt in unserer Gesellschaft häufen sich – auch im Klassenzimmer. Die GEW hilft Lehrkräften und Eltern mit Argumenten gegen Diskriminierung von Kindern jenseits der Heteronorm oder aus Regenbogenfamilien.

Aufgabe von Lehrkräften ist es nicht nur, Kindern und Jugendlichen Mathematik, Englisch oder Biologie beizubringen. Eine Pädagogik der Vielfalt macht die Realität in unserer Gesellschaft zum Thema und bereitet Kinder und Jugendliche auf die Vielfalt an Lebensentwürfen auch jenseits der zweigeschlechtlichen Norm vor. Lehrkräfte müssen dafür sorgen, dass sich Kinder und Jugendliche jenseits der Heteronorm oder aus Regenbogenfamilien entfalten können – ohne Diskriminierung. Die neue Broschüre der GEW mit dem Titel "Für eine Pädagogik der Vielfalt" gibt ausführliche Definitionen und kann auch praktisch für den Unterricht genutzt werden. Die wichtigsten Hinweise haben wir online übersichtlich zusammengefasst.

In jüngerer Zeit gibt es immer wieder Proteste gegen eine vermeintliche Früh- und Übersexualisierung in der Schule sowie gegen die Gleichstellung von gleichgeschlechtlichen Partnerschaften mit der heterosexuellen Ehe. Veranstaltet werden diese Aktionen von Kreisen, die sich "Besorgte Eltern" oder "Demo für alle" nennen. Die GEW-Broschüre setzt sich ausführlich mit den Vorwürfen auseinander und liefert für etliche Behauptungen komplexe Gegeninformationen. Lehrkräfte, die von oben genannten Gruppen angegriffen werden, klärt die Publikation auf, in welchem rechtlichen Rahmen sie sich mit ihrem Unterricht bewegen, und an wen sie sich mit der Bitte um Unterstützung wenden können.

 

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