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Lehrkräftemangel an Berufsschulen im Osten erwartet

Die Bundesfachgruppen Kaufmännische und Gewerbliche Schulen appellieren an die Länder, die Attraktivität des Berufs BerufsschullehrerIn zu erhöhen. Vor allem in den ostdeutschen Ländern sei eine Unterdeckung zu erwarten.

01.08.2016

Die Kultusministerkonferenz erwartet laut Prognose zum Lehrereinstellungsbedarf und -angebot mit rund 3.000 BewerberInnen für die Jahre 2016 bis 2025 an den Berufsschulen „eine relativ ausgeglichene Situation“. Unterscheidet man jedoch zwischen Ost und West, so ist vor allem in den ostdeutschen Ländern einschließlich Berlin eine deutliche Unterdeckung zu erwarten.

Die Prognose ermöglicht auch keine genauen Daten über den fachrichtungsspezifischen Bedarf. So bleibt unklar, wie die hohen Bedarfe in den Mangelfächern in der Metall-, Elektro- und Fahrzeugtechnik sowie in der Pflege und Sozialpädagogik gedeckt werden können. Zudem enthalten die Mitte 2015 erstellten Vorausberechnungen noch nicht den zum Teil erheblichen zusätzlichen Bedarf zur Bildung und Qualifizierung der Geflüchteten an den berufsbildenden Schulen.

Weitere Themen des Infoblatts Berufsbildung August 2016:

  • „Eigenverantwortliche“ Schule – klare Analyse einer obersten Landesbehörde
  •  High Level Political Forum – Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele

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