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Kaufmann: Hochschulen in ländlichen Regionen fördern

04.09.2017

CDU: Eine Abschaffung des Bildungsföderalismus wird es mit der Union nicht geben. Das betont der CDU-Bildungsexperte Stefan Kaufmann im "E&W"-Interview. Er plädiert aber für gemeinsame Bund-Länder-Programme wie den Digitalpakt.

Die CDU will die Attraktivität ländlicher Räume durch Hochschulen erhöhen. „Gedacht ist an einen Ausbau der Dualen und Fachhochschulen; auch in Zusammenhang mit Studiengängen, die Schwerpunktindustrien in den Regionen widerspiegeln“, sagte der Obmann der Unions-Fraktion im Bildungsausschuss des Bundestages, Stefan Kaufmann, der „E&W“. Zudem solle die berufliche Bildung weiter gestärkt werden. „Die Durchlässigkeit des Bildungssystems und die Chancengerechtigkeit bleiben ein Thema.“ Kaufmann schränkte jedoch ein: „Jeden familiären Hintergrund werden wir nicht ausgleichen können.“ Die CDU setze sich aber dafür ein, mehr und frühe Lernanreize zu schaffen. „Und wir wollen einen Rechtsanspruch auf Betreuung im Grundschulalter einführen.“

Mit Blick auf die Debatte um eine Abschaffung des Kooperationsverbotes betonte Kaufmann: „Was wir im Bund nicht wollen, ist, Geld zu verteilen, über dessen Verwendung wir nicht mitentscheiden – und das anders eingesetzt wird als geplant.“ Die CDU halte gemeinsame Programme wie den Digitalpakt, bei dem sich die Länder verpflichteten, das Geld des Bundes einschlägig zu investieren, für „den besseren Weg“.

Das vollständige Interview von Jeannette Goddar ist in der Septemberausgabe der „E&W“ veröffentlicht.

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