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Industrie 4.0 und Kinderarmut im Unterricht

08.02.2016

Die Hans-Böckler-Stiftung hat Unterrichtsmaterialien zu den Themen Industrie 4.0 und Kinderarmut in Deutschland veröffentlicht. Diese eignen sich für den Unterricht ab Klasse 9 für ein bis zwei Doppelstunden.

Das Auto erkennt seinen Fahrer und lenkt ihn zum gewünschten Ort, der Kühlschrank gibt Bescheid, wenn wir neue Milch kaufen müssen: Industrie 4.0 ist das Schlagwort für diese einschneidenden Veränderungen - die viele offenen Fragen mit sich bringen. Die Böckler-Schule-Materialien thematisieren alle industriellen Revolutionen seit Beginn des 19. Jahrhunderts, erarbeiten aus Zukunftsszenarien Auswirkungen der Digitalisierung auf die Arbeitswelt und befassen sich mit den Prognosen wissenschaftlicher Studien.

Kinder sind in Deutschland nach wie vor besonders von Armut betroffen: 19 Prozent aller Mädchen und Jungen unter 18 Jahren leben in einem einkommensarmen Haushalt. Mit dem Zustrom von Asylsuchenden steht ein weiterer Anstieg der Kinderarmut zu befürchten. Daher hat Böckler Schule das Thema nun auch für den Unterricht aufbereitet. Zu den Leitfragen, die dabei thematisiert werden, gehören etwa: Welche gesellschaftlichen Folgen zieht Armut nach sich? Und wie lässt sich Armut politisch bekämpfen?  

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