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IB e.V. Entgeltrunde 2012: IB e.V. lässt Beschäftigte im Stich!

In diesem Frühjahr verhandeln die Gewerkschaften für 9 Millionen Beschäftigte über Entgelterhöhungen. Bei steigenden Preisen sichern sie die Kaufkraft und damit den Lebensstandard der arbeitenden Menschen.

05.03.2012

Hier die wichtigsten Branchen und Forderungen:

Bankgewerbe
- ver.di - 6,0 %
Metall- und Elektroindustrie
- IG Metall – 6,5 %
Chemische Industrie
- IG BCE - 6,0 %
Nahrung-Genuss-Gaststätten -
NGG – 5 – 6 %
Deutsche Post AG
- ver.di - 7,0 %
Öffentlicher Dienst (Bund und Gemeinden)
- ver.di - 6,5 %, mind. 200 €
Deutsche Telekom AG
- ver.di - 6,5 %
Volkswagen AG
- IG Metall - 6,5 %

Auch für die Beschäftigten des IB e.V. haben GEW und ver.di eine “spürbare Erhöhung der Entgelte“ gefordert. Hierzu wurde bisher drei Mal verhandelt. Der Arbeitgeber ist bisher nicht gewillt die Entgelte zu erhöhen, würde es aber akzeptieren, wenn wir eine minimale Entgelterhöhung für alle durch die Streichung der noch nicht vollzogenen Stufensprünge ab Stufe 3 selbst finanzieren.

IBGEW und ver.di
Wegen der Krise der Beruflichen Bildung und der negativen Planzahlen gibt es nichts zu vertelienGeld ist da,
- weil die vergangenen Jahre wirtschaftlich erfolgreich waren
- weil die ertragreichere Soziale Arbeit wächst,
- weil neue Fahrzeuge und Immobilien angeschafft werden können
Durch die noch offenen Stufensprünge und die Ost-Angleichung steigen die Personalkosten ohnehinStufensprünge schaffen Perspektiven.
Die Arbeit der Beschäftigten im Tarifgebiet Ost darf nicht länger diskriminiert werden.
Werterhaltende und wertschätzende Tariferhöhungen für alle Beschäftigten und bereits vereinbarte Perspektiven sind keine Gegensätze.
Wir erwarten vom IB, dass er seinen qualifizierten und motivierten Beschäftigten hilft, die steigenden Belastungen und Preise zu schultern.

Die Tarifkommissionen von GEW und verdi haben 01.03.2012 beraten und beschlossen:

  • Das Verhalten des Arbeitgebers ist unannehmbar. Wir lassen uns die Tarifverträge nicht diktieren! Wir lassen uns nicht von der allgemeinen Entwicklung abkoppeln!
  • Der Tarifvertrag muss so bleiben, wie er ist, zur Sicherung der Perspektiven und der Stufensprünge.
  • Wir bestehen auf einer spürbaren Entgelterhöhung. Das sind unter Berücksichtigung aller Umstände wenigstens 3%, bei einem Mindestbetrag von 80 Euro.

Die Tarifverhandlungen werden am 22. Mai 2012 in Fulda fortgesetzt. Helft uns, dass der Arbeitgeber endlich seine Verantwortung für die Beschäftigten wahrnimmt!

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