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Hunderte in Sachsen-Anhalt für angemessene Bezahlung

In Sachsen-Anhalt haben heute mehrere hundert Kolleginnen und Kollegen bei zwei Aktionen in Köthen und Halle-Saale ihre Arbeit niedergelegt. Erzieherinnen und Erzieher streikten Seite an Seite mit KollegInnen aus der Stadtverwaltung für eine Bezahlung, die den Anforderungen an ihren Beruf und der Qualität ihrer Arbeit entspricht.

17.03.2014

Fotos: Daniel Merbitz

In Köthen haben ver.di und GEW gemeinsam die Stadtverwaltung und die Kindertagesstätten zum Streik aufgerufen. Das Streiklokal war von 6.00 Uhr morgens geöffnet, der Streik ging bis 10:30 Uhr. Es beteiligten sich 80 Kolleginnen und Kollegen am Warnstreik.

Gemeinsam haben ver.di und GEW auch die Beschäftigten der Stadtverwaltung Halle-Saale zum mehrstündigen Warnstreik aufgerufen. Die Kindertagesstätten wurden heute noch nicht aufgerufen. Hier beteiligten sich insgesamt 150 Beschäftigte der Stadtverwaltung. Die GEW war mit Streikenden aus den Bereichen Jugendamt und ASD beteiligt.    

Die Gewerkschaften fordern in der Tarifrunde 2014 daher einen Sockelbetrag von 100 Euro und 3,5 Prozent mehr Gehalt. Die Arbeitgeber lehnen das bisher ab. Die zweite Runde der Tarifverhandlungen für die rund 2,1 Millionen im öffentlichen Dienst bei Bund und Kommunen Beschäftigten findet am 20./21. März in Potsdam statt.

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