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Gewerkschaftstag Kompakt #4

10.05.2017

Die GEW hat am Mittwoch ihren Gewerkschaftstag beendet und weitere Anträge zu bildungspolitischen Themen der kommenden vier Jahre verabschiedet. Wir dokumentieren das Wichtigste.

  • Geschäftsführender Vorstand komplett

Marlis Tepe steht auch in den nächsten vier Jahren an der Spitze der GEW. Die Delegierten des 28. Gewerkschaftstages haben neben der Vorsitzenden auch die sieben weiteren Mitglieder des Geschäftsführenden Vorstands gewählt. [Weiterlesen]

  • "Enorm viel zu verdanken"

Mit großem Applaus verabschiedeten die Delegierten des Gewerkschaftstages Norbert Hocke (Jugendhilfe und Sozialarbeit) und Andreas Gehrke (Tarif- und Beamtenpolitik) aus dem Geschäftsführenden Vorstand. [Weiterlesen]

  • Riexinger: Geld aus der Millionärssteuer für Bildung

Linke-Chef Bernd Riexinger hat für die geplante Millionärssteuer seiner Partei geworben. Diese könne den Bundesländern mehr Geld für Bildung einbringen. GEW-Vorsitzende Marlis Tepe stellte Übereinstimmungen der Positionen von Linken und GEW fest. [Weiterlesen]

  • Gewerkschaftstag stimmt gegen ÖPP-Modelle

Die GEW lehnt Investitionen in Schulen oder Straßen über sogenannte ÖPP-Modelle – öffentlich-private Partnerschaften – weiterhin strikt ab. Die Delegierten des Gewerkschaftstages votierten mit großer Mehrheit für einen entsprechenden Antrag. [Weiterlesen]

  • Migration als Normalität anerkennen und gestalten

Der Gewerkschaftstag fordert einen bildungspolitischen Kurswechsel. Politik und Gesellschaft müssten Migration als Normalität anerkennen und politikfeldübergreifend gestalten. Deutschlands Wirklichkeit werde längst grundlegend von Migration geprägt. [Weiterlesen]

  • Delegierte unterstützen einstimmig Kurswechsel in der Steuerpolitik

Bleibt das Bildungswesen unterfinanziert, gefährdet das die demokratische, inklusive, sozial und wirtschaftlich prosperierende Gesellschaft in Deutschland, mahnt die GEW auf dem Gewerkschaftstag. [Weiterlesen]

  • Mehr Profs, mehr feste Stellen, mehr BAföG

"Von guten Studienbedingungen sind wir weit entfernt", kritisiert die GEW in ihrem Beschluss. Die Delegierten des Gewerkschaftstages haben sich am Dienstag einstimmig der Forderung nach einer Kehrtwende in der Hochschulfinanzierung angeschlossen. [Weiterlesen]

  • GEW will sich gegen Lehrkräftemangel wehren

In vielen Bundesländern gibt es zu wenige Lehrkräfte. Auf dieses Thema wird die GEW in den nächsten vier Jahren einen Fokus legen und auf die Politik einwirken, um deutlich mehr Lehrerinnen und Lehrer einzustellen. [Weiterlesen]

  • Ja zur berufsbegleitenden Erzieherinnenausbildung!

Der Gewerkschaftstag hat sich dafür ausgesprochen, Erzieherinnen und Erzieher angesichts des Fachkräftemangels auch berufsbegleitend auszubilden. Dazu müssten allerdings bestimmte Voraussetzungen gegeben sein. [Weiterlesen]

  • Keine Studiengebühren für niemand

Die GEW verurteilt die Einführung von Studiengebühren für Studierende aus Nicht-EU-Ländern und für ein Zweitstudium in Baden-Württemberg. Mit der Verabschiedung eines Dringlichkeitsantrags sprachen sich die Delegierten gegen alle Studiengebühren aus. [Weiterlesen]

  • Inklusion: GEW will Parallelsystem aufheben

Die GEW will das Nebeneinander von Förder- und allgemeinen Schulen nach und nach abschaffen. Mit großer Mehrheit verabschiedete der Gewerkschaftstag den Antrag "Es gibt keine Alternative zur Inklusion". Gerungen wurde über jetzt notwendige Schritte. [Weiterlesen]

  • Hochschulen sollen sich zu verlässlichen Karrierewegen verpflichten

Nach der Reform des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes ruft die GEW die Hochschulen auf, sich selbst zu sicheren Beschäftigungsverhältnissen zu verpflichten. Der Hauptvorstand soll laut Gewerkschaftstag seine Wissenschaftsoffensive fortsetzen. [Weiterlesen]

 

  • GEW will Digitalisierung kritisch und konstruktiv mitgestalten

Die GEW wird sich in den nächsten Jahren intensiv mit dem Thema Digitalisierung beschäftigen und Arbeits- und Lernbedingungen in der digitalisierten Welt mitgestalten. Dafür stimmten mit großer Mehrheit die Delegierten des Gewerkschaftstags. [Weiterlesen]

 

Zudem wurden weitere Beschlüsse gefasst, die fortlaufend in einer Übersicht veröffentlicht werden. Einige Anträge wurden zudem an den Hauptvorstand zur Beschlussfassung überwiesen. Diese Beschlüsse haben dann für die GEW denselben Stellenwert wie Beschlüsse des alle vier Jahre stattfindenden Gewerkschaftstages.

 

 

 

 

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