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GEW-Vertrauensleute fordern Kurswechsel in der Bildungsfinanzierung

Eine "chronische Unterversorgung der Bildungseinrichtungen" kritisieren GEW-Vertrauensleute aus Kitas und Schulen in Rheinland-Pfalz im Rahmen der Initiative "Bildung. Weiter denken!". Die Landesregierung müsse dringend gegensteuern.

30.11.2016

Die Sparpolitik als Folge einer verfehlten Steuerpolitik habe sich als falsch erwiesen, heißt es in der Ende November verabschiedeten Resolution weiter. Bisher sei die Legislaturperiode 2016-2021 durch Einsparungspläne im Bereich der Bildung geprägt. In den bekannt gewordenen Rahmendaten zum Landeshaushalt 2017/18 gehe es in erster Linie um Kürzungen. "Dies ist ein deutliches Signal für einen bildungspolitischen Rückschritt in Rheinland-Pfalz", so die Vertrauensleute.

Die Beschäftigten in Kitas und Schulen seien aufgrund der ständig steigenden Anforderungen überlastet und bräuchten dringend deutliche Entlastung in ihrer alltäglichen Arbeit, insbesondere durch mehr qualifiziertes Personal, kleinere Lerngruppen und Unterstützungsangebote. Unter anderem sprechen sich die rheinland-pfälzischen Vertrauensleute dafür aus, die Attraktivität pädagogischer Berufe zu erhöhen und den Lehrkräftemangel, insbesondere auch an Grundschulen, zu beheben.

Die Aktionen in den Ländern sind Teil der bundesweiten GEW-Initiative "Bildung. Weiter denken!".Auch in Sachsen-Anhalt, Hessen, Nordrhein-Westfalen sowie Bremen und Bremerhaven gab es bereits Aktionen und Demonstrationen.

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