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GEW trauert um die Opfer in Berlin

21.12.2016

Die GEW ist tief bestürzt und traurig über den mutmaßlichen Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche. Gemeinsam mit dem DGB und allen Mitgliedsgewerkschaften fühlen wir mit den Opfern und ihren Angehörigen.

Unser Dank für den tatkräftigen Einsatz gilt allen SanitäterInnen, PolizistInnen, SeelsorgerInnen und VertreterInnen der Ermittlungsbehörden.

Niemals dürfen extremistische Mittel dazu verwendet werden, politische Ziele durchzusetzen. Wir verurteilen die Täter scharf. Wir dürfen nicht zulassen, dass diese Tat, so furchtbar sie ist, zum Schüren von Angst, Fremdenfeindlichkeit und Hass missbraucht wird. Unsere Demokratie und unser Rechtsstaat sind stark und wehrhaft. Aber Demokratie braucht Menschen, die sie jeden Tag aufs Neue mit Leben erfüllen, die sich für Respekt, Solidarität, Weltoffenheit und das friedliche Zusammenleben der Kulturen und Religionen einsetzen. Gerade jetzt! Wir brauchen eine sachliche Debattenkultur, getragen von Argumenten und bestimmt  von unseren gemeinsamen Werten. Gefühle gehören immer dazu, aber sie dürfen Fakten niemals ersetzen.

Auch die Allianz für Weltoffenheit ruft die Menschen in Deutschland dazu auf, angesichts der Schreckensmeldungen vom Montagabend Augenmaß zu wahren. "Mehr denn je brauchen wir jetzt eine sachliche Debatte, getragen von den gemeinsamen Werten, die unser friedliches Zusammenleben erst ermöglichen", sagten die Partnerinnen und Partner der Allianz für Weltoffenheit heute. An erster Stelle müsse der Schutz der Menschen vor Gewalttaten stehen. Wir dürften nicht zulassen, dass Angst, Intoleranz und Ausgrenzung die Oberhand gewinnen. Es gelte, das Vertrauen in die Stabilität und Handlungsfähigkeit unserer demokratischen und rechtsstaatlichen Institutionen zu stärken.

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