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Demo in Hannover GEW Niedersachsen fordert gleiche Bezahlung

Unter dem Motto „Es reicht!“ hat die GEW Niedersachsen vor dem Landtag in Hannover demonstriert. Sie fordert, Grund-, Haupt-und Realschullehrkräfte wie Lehrerinnen und Lehrer an Gymnasien nach A13 zu besolden.

14.09.2018

Die GEW in Niedersachsen ist am Donnerstag für eine gerechtere Bezahlung aller Lehrkräfte – Stichwort A13 für alle – und bessere Arbeitsbedingungen auf die Straße gegangen. Bei der Demonstration in der Landeshauptstadt Hannover forderte die Gewerkschaft angesichts von rund 2,5 Millionen Überstunden jährlich auch eine Entlastung bei der Arbeitszeit. Zudem erinnerte sie die Landesregierung an die im Koalitionsvertrag angekündigte zusätzliche Altersermäßigung. Für die derzeit rund 1.000 Lehrkräfte in Zwangsteilzeit verlangt die GEW Angebote für Vollzeitstellen. 

Der GEW-Landesverband erklärte: „Es geht darum, die Landesregierung daran zu erinnern, ihre Aufgaben zu erledigen und ihre Versprechen einzulösen. Zur Haushaltsklausur der Landesregierung im Juni hatten wir den Ministerpräsidenten, den Kultus- und den Finanzminister vorgewarnt, dass unser Protest energischer würde.“

Anlass der Protestaktion war die erste Sitzung des niedersächsischen Landtags zum Haushaltsplan für das Jahr 2019, mit dem der finanzielle Rahmen für Arbeitszeit, Altersermäßigung, Zwangsteilzeit und Besoldung abgesteckt wird. 

Mit der Initiative „JA13 – Weil Grundschullehrerinnen es verdienen“ macht die GEW seit Herbst 2016 Druck für eine faire Entlohnung von Grundschullehrkräften. In vielen Bundesländern war sie damit bereits erfolgreich. 

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