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GEW beschließt Tarifforderung für den Sozial- und Erziehungsdienst

Die GEW verlangt eine deutliche Steigerung der Bezahlung für alle sozialpädagogischen Fachkräfte und die Überarbeitung der Tätigkeitsmerkmale. Das hat der Koordinierungsvorstand der GEW heute beschlossen.

12.12.2014

Der Koordinierungsvorstand der GEW, bestehend aus den Mitgliedern des Geschäftsführenden Vorstandes und den Landesvorsitzenden, hat am 11. Dezember 2014 die Forderungen der GEW für die Tarifverhandlungen mit der Vereinigung kommunaler Arbeitgeberverbände (VKA) über eine Weiterentwicklung der Entgeltordnung für den Sozial- und Erziehungsdienst (EGO SuE) beschlossen.

Die GEW verlangt eine deutliche Steigerung der Bezahlung für alle sozialpädagogischen Fachkräfte. Die Stufenlaufzeiten der "S-Tabelle" sollen den Stufenlaufzeiten der allgemeinen Entgelttabelle zum TVöD angeglichen werden. Einschlägige Berufserfahrung muss in vollem Umfang auf die Erfahrungsstufen angerechnet werden, unabhängig davon, bei welchem Arbeitgeber sie erworben wurde.

Des Weiteren soll in den Verhandlungen erreicht werden, dass die Eingruppierung von Kita-Leitungen nicht mehr allein von der Zahl der Plätze abhängig ist und deren Eingruppierung nicht unter Entgeltgruppe S 11 beginnt. Höhergruppierungen sollen stufengleich unter Anrechnung der erreichten Stufenlaufzeit erfolgen.

In die Entgeltordnung sollen zudem zusätzliche Tätigkeitsmerkmale für Schulsozialarbeiter/innen, Fachberatung und Kindheitspädagog/innen aufgenommen werden.

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