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GEW arbeitet ihre Geschichte auf

Nach Sichtung bisheriger Veröffentlichungen: Die Bildungsgewerkschaft will renommierte, unabhängige Historiker*innen für Forschungsvorhaben gewinnen.

15.11.2016

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft arbeitet ihre Geschichte auf. Nach Sichtung bisheriger Veröffentlichungen durch den Historiker Jan Kellershohn will die GEW in Zusammenarbeit mit der GEW Hamburg jetzt renommierte, unabhängige Historiker*innen insbesondere für die Erforschung der Gründungsgeschichte der GEW und der folgenden Jahre gewinnen.

"Die Literaturrecherche zeigt, dass sich die GEW seit vielen Jahren und an ganz unterschiedlichen Stellen mit ihrer Geschichte auseinandergesetzt hat – rund 30 Seiten Literaturliste zeugen von der Intensität der Diskussion. Die Übersicht macht aber auch deutlich, dass die Geschichte der GEW bis heute nicht systematisch aufgearbeitet worden ist. Wir haben die Hinweise des Erziehungswissenschaftler Benjamin Ortmeyer aufgenommen, der der GEW-Spitze in einem persönlichen Gespräch interessante Informationen und einen Impuls gegeben hat, diese große und wichtige Aufgabe anzugehen", sagte GEW-Vorsitzende Marlis Tepe am Dienstag in Frankfurt a. M.
"Die GEW will sich ihrer Vergangenheit stellen und ist bereit, Konsequenzen zu ziehen. Deshalb werden wir die Forschungsresultate ergebnisoffen diskutieren und bewerten. Im Rahmen dieses Projekts soll auch zur Vita des ersten GEW-Vorsitzenden Max Traeger geforscht werden."

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