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Gerechtigkeitsdebatte: Kehrtwende der Wirtschaftsorganisationen?

Ungleiche Vermögensverteilung galt unter Ökonomen lange Zeit als etwas Gutes. Doch jetzt plädieren Banken und Wirtschaftsverbände plötzlich für mehr Gleichheit. Die Frankfurter Rundschau versucht zu ergründen, was hinter der Wandlung vom Saulus zum Paulus steckt.

06.06.2014

„Die wachsende Ungleichheit schadet der Wirtschaft.“ So zititert die FR den Internationalen Währungsfonds (IWF) – und fasst gleichzeitig das neue Mantra der Ökonomen weltweit zusammen.

Während Wirtschaftsliberale früher damit gerechnet hatten, dass durch immer reichere Reiche mehr Geld in den Wirtschaftskreislauf fließt, ist inzwischen Ernüchterung eingekehrt. Es hat sich gezeigt, dass eine steigende Zahl von Menschen, die mit dem Allernötigsten auskommen müssen, einerseits den Konsum bremst. Andererseits pumpen auch die Reichen nicht in dem Maß zusätzliches Geld in die Wirtschaft, in dem ihre Vermögen größer werden. Die Wirtschaft profitiert also nicht von der wachsenden Kluft zwischen Arm und Reich.

Den ausführlichen FR-Artikel finden Sie über den Link im Infokasten.

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