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Für solidarische Bildung und ein Europa der Menschenrechte

Die GEW unterstützt die Aufrufe "Für solidarische Bildung in der globalen Migrationsgesellschaft" und „Für ein Europa der Menschenrechte“. Zu den Verfassern der Aufrufe gehören Pädagogen, Flüchtlings- und Nichtregierungsorganisationen.

10.11.2015

Vor dem Hintergrund der steigenden Zahl von Flüchtlingen sei das Streben nach globaler Solidarität ein zentrales Bildungsziel des 21. Jahrhunderts, heißt es in dem Aufruf  "Für solidarische Bildung in der globalen Migrationsgesellschaft". Bildungspolitik, Erziehungswissenschaft und Soziale Arbeit hätten "für eine migrationsgesellschaftliche Bewusstseinsbildung einzutreten, damit die historischen, ökonomischen, rechtlichen, politischen und sozialen Hintergründe, Zusammenhänge und Folgen von globaler Ungleichheit und Gewalt zum Gegenstand von Erziehung und Bildung werden". Die Reaktionen auf fluchtbedingte Einwanderung müssten über bloße Hilfsmaßnahmen hinausgehen und die unhintergehbaren Rechte aller Menschen stärken. Die GEW hat diesen Aufruf unterzeichnet und ruft zur Unterstützung auf. 

Ebenso stellt sich die Bildungsgewerkschaft hinter den von ihr unterschriebenen Aufruf „Für ein Europa der Menschenrechte“, den bis zum 10. November 2015 bereits mehr als 15.600 Menschen unterzeichneten - darunter Prominente wie Herbert Grönemeyer, Nina Hoss, Volker Schlöndorff, Wim Wenders, Bela B. und Farin Urlaub. Die Unterstützer bekennen sich mit ihrer Unterschrift unter anderem zu Humanität und Solidarität, der Wahrung von Menschenrechten, sicheren Zugangswegen und fairen Asylverfahren, Schutz vor Hetze und Anschlägen sowie einer offenen, menschlichen und von Vielfalt geprägten Gesellschaft.

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