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Förderung der Weiterbildung wird unumgänglich

02.03.2017

Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung prognostiziert: Das Arbeitskräfteangebot wird in den kommenden Jahren auch bei hoher Zuwanderung sinken. Auch die Anforderungen an Qualifikationen könnten steigen.

Das sogenannte Erwerbspersonenpotential wird jüngsten Studien zufolge künftig trotz steigender Erwerbsquoten und Zuwanderung von 200.000 Personen pro Jahr deutlich sinken. Gleichzeitig wird der Altersdurchschnitt der Erwerbstätigen steigen. Arbeitsmarktforscher schlussfolgern, dass bei eher steigenden Anforderungen an die Qualifikationen höhere Bildungsinvestitionen dazu beitragen könnten, die Folgen des sinkenden Erwerbspersonenpotenzials zu mildern. Die Bundesfachgruppe Erwachsenenbildung verlangt daher, die Weiterbildung deutlich zu fördern - etwa mit einem Bundesweiterbildungsgesetz, wie es die GEW seit langem fordert.

Weitere Themen im Infoblatt Weiterbildung März 2017:

  • Online-Konsultation BNE: Den Nationalen Aktionsplan Bildung für nachhaltige Entwicklung mitgestalten!
  • Qualitätsoffensive strukturierte Weiterbildung in Deutschland
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