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EU-Jugendgarantie: Erwartungen nicht erfüllt

In der EU sind im Jahr 2016 noch immer vier Millionen junge Menschen unter 25 Jahren arbeitslos gewesen. Trotz hoher Investitionen habe die Jugendarbeitslosigkeit nicht bekämpft werden können, bemängelt der EU-Rechnungshof.

02.05.2017

Bei der Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit in der EU zeigen sich trotz hoher Investitionen noch nicht die gewünschten Erfolge. Im Jahr 2016 seien noch immer vier Millionen junge Menschen unter 25 Jahren arbeitslos gewesen, heißt es in einem Sonderbericht zur EU-Jugendgarantie des EU-Rechnungshofes.  Der Bericht empfiehlt daher Kriterien zur Sicherung der Qualität und der Überprüfung der Programme in den Mitgliedsstaaten.

Für die Bundesfachgruppen Kaufmännische und Gewerbliche Schulen bleibt es nicht hinnehmbar, dass trotz eines vergleichsweise robusten Arbeitsmarktes in Deutschland 300.000 junge Menschen auf das sogenannte Übergangssystem verwiesen werden.

Bei den JugendPolitikTagen vom 5. bis 7. Mai in Berlin veranstaltet der GEW-Vorstandsbereich Berufliche Bildung und Weiterbildung ein Forum zur Ausbildungsgarantie, zu dem Bundestagsabgeordnete aller Fraktionen eingeladen wurden. Die Bildungsforscherin Veronika Litschel vom Österreichischen Institut für Berufsbildungsforschung wird von der in Österreich geltenden Ausbildungsgarantie berichten.

Weitere Themen im Infoblatt Berufsbildung im Mai 2017:

  • Gewerkschaftstag 2017
  • KMK: Aufwertung der Beruflichen Bildung
  • Reichtum - Umverteilen
  • GEW-Bundestagung 23./24. November 2017 in Hamburg: "Berufliche Bildung und Weiterbildung 4.0"
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