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Erste Hürde zur Abschaffung der leistungsorientierten Bezahlung geschafft!

Einen ersten Schritt zur Abschaffung der leistungsorientierten Bezahlung im öffentlichen Dienst haben wir geschafft: Bei der Tarifrunde der Länder, die eben beendet wurde, war ein Ergebnis, dass das Leistungsentgelt als Bezahlungsform im Bereich der Länder abgeschafft wird.

10.03.2009

Der bisherige Leistungstopf wird abgelöst und das Leistungsentgelt ist tabellenwirksam - aber leider nur teilweise - in den Sockelbetrag, um den die Gehälter der Länderbeschäftigten erhöht werden, eingeflossen. Dieses Ergebnis ist ganz wesentlich auf die Initiative der GEW zurückzuführen.

Bei den Tarifverhandlungen für Bund und Kommunen, die Ende 2009 / Anfang 2010 anstehen, wird sich die GEW dafür stark machen, dass auch in diesem Bereich das Leistungsentgelt abgeschafft und in die Tabellengehälter eingearbeitet wird. Ob dies gelingt, ist derzeit schwer vorherzusagen.

Da die Goethe-Beschäftigten an den Regelungen für das Tarifgebiet Bund hängen, muss bis zur allgemeinen Abschaffung auch im Goethe-Institut mit der leistungsorientierten Bezahlung umgegangen werden. Immerhin konnte durch Initiative der GEW im Goethe-Institut eine Regelung gefunden werden, durch die sichergestellt ist, dass alle unter den TVöD fallenden Beschäftigten ein Leistungsentgelt bekommen und die Spreizung bei der Auszahlung des Leistungsentgelts möglichst gering ist. Nur so war für die Goethe-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter sicherzustellen, dass der Leistungstopf auch tatsächlich ausgezahlt wird und die Beschäftigten nicht verzichten müssen.

Zur praktischen Umsetzung der Leistungsbezahlung im Goethe-Institut hat die GEW immer empfohlen, den einfachsten Weg - die systematische Leistungsbewertung - zu wählen und die Gesprächssituation mit Vorgesetzten vor allem dazu zu nutzen, die eigene Arbeitssituation zu reflektieren.

Damit die GEW auch zukünftig erfolgreich Tarifverhandlungen im Goethe-Institut führen kann, braucht sie einen breiten Rückhalt bei den Beschäftigten des Goethe-Instituts. Nicht nur deshalb lohnt es sich, GEW-Mitglied zu werden!

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