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EMMA sucht Lehrerinnen, die über Notstand berichten

Du bist Lehrerin und hast ein Problem an der Schule? In einer der nächsten Ausgaben will die Redaktion von EMMA über den Notstand speziell von Lehrerinnen an Schulen berichten und sucht dafür deine Geschichte – auf Wunsch auch anonymisiert.

21.06.2017

In einer der nächsten Ausgabe der EMMA soll die Situation von Lehrerinnen den Schwerpunkt der Berichterstattung bilden. Grund dafür ist die steigende Zahl der Rückmeldungen von Lehrerinnen an die EMMA-Redaktion. Viele Zuschriften von Lehrerinnen an EMMA zeigten, dass sich ihre Arbeitssituation durch das Zusammenspiel verschiedener Faktoren drastisch verschärft habe, so die Redaktion. EMMA sieht die Gründe dafür nicht nur bei den mangelnden Ressourcen in der Umsetzung von Inklusion oder der Integration von Flüchtlingskindern. Auch gesteigerte Gewalt – sowohl zwischen Schülerinnen und Schülern als auch gegen Lehrerinnen und Lehrer spiele eine Rolle in den Zuschriften an die EMMA-Redaktion. Aber auch die berufliche Unsicherheit soll ein Thema des Schwerpunktes werden. In einigen Bundesländern wird nicht mehr verbeamtet und viele Lehrerinnen erhalten nur befristete Verträge – das sorge für Unsicherheit unter den Lehrerinnen, so die EMMA-Redaktion. 

 

EMMA richtet sich an Lehrerinnen: 

"Liebe Lehrerinnen, eure Hilferufe erreichen EMMA vermehrt. In einer der nächsten Ausgaben wollen wir darum über den Notstand speziell der Lehrerinnen an den Schulen berichten (auf Wunsch auch anonymisiert). Bitte schreibt uns: Welche Probleme habt ihr? Und wie könnten die gelöst werden? Denn das geht uns alle an. Eure Schüler und Schülerinnen sind die Männer und Frauen von morgen. Und niemand will, dass wir hinter unsere so mühsam errungene Gleichberechtigung zurückfallen. Bitte melden!" Stichwort: Ich bin Lehrerin, an briefe(at)emma(dot)de

 

Eine Rückmeldung an die EMMA-Redaktion ist bis zum 10. Juli 2017 möglich!

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