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Die GEW diskutiert: Entgeltordnung an berufsbildenden Schulen

Eine neue GEW-Broschüre befasst sich mit Eingruppierungs- und Entgeltfragen, die Lehrkräfte an beruflichen Schulen in ihrem spezifischen Arbeitsumfeld betreffen.

19.01.2009

Die berufsbildenden Schulen weisen besondere Bedingungen auf: Dazu zählen eine sehr heterogene Beschäftigungsstruktur des lehrenden Personals und eine Vielfalt von Bildungsgängen. Neben Lehrkräften, die während ihres Studiums für kaufmännische und gewerbliche Ausbildung qualifiziert wurden, sind Lehrkräfte für Grundschulen, Sekundarstufe I und Gymnasien in berufsbildenden Schulen beschäftigt. Daneben arbeiten hier Fachlehrer, die meist aus der betrieblichen Praxis kommen, aber auch Honorarlehrkräfte.

Berichte aus den unterschiedlichen Bundesländern zu außerordentlichen Zulagen, vorweggenommenen Stufenaufstiegen und ähnlichem machen deutlich, wie nötig klare Eingruppierungsregeln, aber auch klare tarifliche Regelungen zur Anerkennung früherer Berufserfahrung sind.

Die vorliegende Broschüre, die im Infokasten rechts zum Download zur Verfügung steht, soll keine fertigen Antworten liefern, sondern den Blick für die Probleme an den berufsbildenden Schulen schärfen und die GEW-Mitglieder motivieren, sich in die Diskussion über und den Kampf für eine Entgeltordnung einzubringen, die den Bedürfnissen der Beschäftigten und den Notwendigkeiten des Berufsalltags gerecht wird.

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