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Die deutsche Schule - Schwerpunkt Migration

Wie soll Schule in der Einwanderungsgesellschaft gestaltet werden? Laut Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration kann die jüngste Integrationspolitik erste Erfolge ausmachen - hat aber auch viele Mängel.

08.12.2011

Klar geworden ist, dass Schul- und Unterrichtsentwicklung ohne die Einbeziehung sprachlicher und kultureller Vielfalt nicht funktionieren kann. Leider aber sind gerade hier Mängel und Lücken festzustellen. Die Integration durch Bildung wird beispielsweise dadurch erschwert, dass jedes Bundesland seinen eigenen Weg im Bereich Schulentwicklung verfolgt. Auch ist nicht nur die migrationsbedingte Heterogenität in Schulen zu berücksichtigen, ebenso wichtig sind zum Beispiel die sozialen oder geschlechtsspezifischen Unterschiede. „Schule in der Einwanderungsgesellschaft“ ist das Schwerpunktthema der DDS 4/2010.
Darin werden fünf aktuelle Aspekte untersucht, die für die Schulentwicklung relevant sind, z.B. die Notwendigkeit von Sprachförderung und Sprachbildung als Kernaufgabe der Schule, die Frage nach einer angemessenen Lehramtsausbildung oder auch Initiativen zur Gewinnung und Unterstützung von Lehrkräften mit Migrationshintergrund.

Dieser Text ist dem Editorial der DDS 4/2010 entlehnt.
 
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Die Deutsche Schule wird herausgegeben von der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft im DGB in Zusammenarbeit mit der Max-Traeger-Stiftung.

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