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Zweite Runde der Tarifverhandlungen„Die Arbeitgeber müssen sich bewegen!“

Die zweite Verhandlungsrunde für die Beschäftigten im Landesdienst begann am Mittwoch mit einer Demonstration. Rund 100 Kolleginnen und Kollegen aus Brandenburg zeigten in Potsdam, dass sie bereit sind, für ihre Forderungen zu kämpfen.

06.02.2019 - jme

Zum Auftakt der zweiten Verhandlungsrunde der Tarifverhandlungen des öffentlichen Dienstes in Potsdam am 5. Februar begrüßten rund 100 Streikende der GEW und anderer Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes lautstark die Arbeitgeber. Die GEW hatte Beschäftigte überwiegend aus dem Hochschulbereich zur Streikkundgebung aufgerufen. Insbesondere Kolleginnen und Kollegen von der Universität Potsdam machten auf die Anliegen der Beschäftigten in den Hochschulen aufmerksam.

„Dass die Kolleginnen und Kollegen heute hier demonstriert haben, zeigt, dass sie es ernst meinen und auch bereit sind, für ihre berechtigten Forderungen zu kämpfen.“ (Marlis Tepe)

„Die Arbeitgeber müssen sich bewegen und jetzt ein gutes Angebot für die Beschäftigten im Landesdienst vorlegen“, sagte die GEW-Vorsitzende Marlis Tepe am Mittwoch in Potsdam. „Dass die Kolleginnen und Kollegen heute zum Verhandlungsauftakt hier demonstriert haben, zeigt deutlich, dass sie es ernst meinen und auch bereit sind, für ihre berechtigten Forderungen zu kämpfen.“

In der laufenden Ländertarifrunde 2019 fordert die GEW sechs Prozent mehr Gehalt, mindestens aber 200 Euro sowie 100 Euro mehr für die Auszubildenden. Besonders für die Beschäftigten an Hochschulen will die GEW, dass die ausufernden Befristungen im Mittelbau beendet werden. Dazu kommen die Angleichung der Gehälter der Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst der Länder an die Gehälter der Beschäftigten von Bund und Kommunen sowie die Einführung der sogenannten Paralleltabelle. Danach soll jeder Besoldungsgruppe von verbeamteten Lehrerinnen und Lehrern die numerisch identische Entgeltgruppe angestellter Lehrkräfte zugeordnet werden: A13 = E13, A12 = E12, A11= E11 usw.

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