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Chance für Kindheitspädagogik nutzen

Das Ziel, den Beruf "Kindheitspädagoge/in" in der Entgeltordnung des Sozial- und Erziehungsdienstes (SuE) aufzunehmen, ist in den aktuellen Tarifauseinandersetzungen für den kommunalen Sozial- und Erziehungsdienst vorerst gescheitert. Kein Grund klein beizugeben.

21.07.2015 - Jens Kastner / Susanne Hemmerling

Bereits im Vorfeld der Verhandlungen wurde die Aufnahme eines neuen Berufs in die SuE-Entgeltordnung als schwierig bewertet. Die AG Kindheitspädagogik der Hamburger GEW konnte jedoch erreichen, Gespräche mit den Arbeitgebern über diese neue Berufsgruppe zu führen. Mithilfe eines Schiebepuzzles (siehe Foto) gelang bei den Verhandlungen Ende Juni in Offenbach der entspannte Gesprächseinstieg.

Sowohl die ArbeitgebervertreterInnen als auch ver.di-Chef Frank Bsirske nahmen den Hinweis zur Kindheitspädagogik aufgeschlossen entgegen. Für die Hamburger KollegInnen der AG Kindheitspädagogik eine gute Möglichkeit für ihre von der GEW getragenen Interessen zu werben, und gleichzeitig ein wichtiger Schritt zur Etablierung des neuen Berufes.

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