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Bundesweites Netzwerk Friedensbildung gegründet

18.01.2017

Vor dem Hintergrund weltweiter Konflikte hat sich in in Frankfurt am Main ein bundesweites Netzwerk Friedensbildung gegründet. "Wir wollen die Friedensbildung in Deutschland fachlich und politisch stärken", sagte GEW-Vorstandsmitglied Ilka Hoffmann.

Das neue bundesweite Netzwerk will die Friedensbildung in Deutschland fachlich und politisch stärken. "Das ist bitter notwendig angesichts der weltweiten Kriege und Konflikte und nicht zuletzt wegen der zunehmenden Präsenz der Bundeswehr im Bildungswesen", sagte Ilka Hoffmann, Mitglied des Geschäftsführenden Vorstands der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW).

Das Gründungstreffen diente dem ersten Austausch über Aufgaben und Aktivitäten. Christof Starke, Vertreter des Netzwerks Friedensbildung Mitteldeutschland und Vorstandsmitglied der Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF), sagte: "Die Themen und  fachlichen Konzepte der Friedensbildung haben viel Potenzial für aktuelle Fragestellungen und sollten wesentlicher Bestandteil in der Bildungsarbeit wie auch in der Aus- und Fortbildung von Pädagoginnen und Pädagogen sein."

Zur Gründungsveranstaltung waren VertreterInnen friedenswissenschaftlicher, friedensbewegter, gewerkschaftlicher und kirchlicher Verbände sowie regionaler Netzwerke der Friedensbildung gekommen. Weitere interessierte Organisationen und Verbände sind zur Mitgliedschaft und Mitarbeit im neuen Netzwerk eingeladen.

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