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Bündnis fordert per Online-Petition Lohngerechtigkeit

Mit einer Online-Petition fordert das FairPay-Bündnis mehr Entgeltgerechtigkeit. Zudem plädieren die InitiatorInnen für Transparenz für alle und eine Aufwertung sozialer Berufe.

 

06.07.2016

Mit der Online-Petition zur Lohngerechtigkeit geht das überfraktionelle Bündnis der sogenannten Berliner Erklärung in die nächste Runde. Gestartet war das Bündnis nach eigenen Angaben mit dem Ziel, mehr Frauen in die Entscheidungsprozesse der Wirtschaft einzubeziehen. Mit dem Gesetz für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen sei der erste große Schritt getan. Das nächste Ziel sei nun die Entgeltgleichheit. Zu den Initiatorinnen gehört unter anderen die Grünen-Politikerin Renate Künast.

Die Vizevorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), Elke Hannack, verlangte ein Lohngerechtigkeitsgesetz. Dieses müsse "Unternehmen verpflichten, ihre Entgeltpraxis zu überprüfen und transparent zu machen. Denn dass Transparenz und nachvollziehbare Entgeltsysteme einen Beitrag zur Überwindung der Entgeltlücke leisten, ist nachgewiesen: Wo Tarifverträge gelten und Betriebsräte mitbestimmen, ist die Lohnlücke zwischen Frauen und Männern kleiner".

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