GEW - Die Bildungsgewerkschaft
Du bist hier:

Bildungsökonomie und Qualität der Schulbildung

Schulen, Lehrkräfte, Schüler und Eltern werden immer wieder mit Schlagzeilen wie "Klassengrößen sind für das Lernen unerheblich“ oder "Bessere Leistungen an Privatschulen“ konfrontiert. Eine neue Studie von GEW und Max-Traeger-Stiftung (MTS) geht solchen Forschungsergebnissen auf den Grund.

18.08.2008

In den letzten Jahren erscheinen regelmäßig Schlagzeilen, die sich auf bildungsökonomische Studien beziehen, wie etwa "Klassengrößen sind für das Lernen unerheblich" oder "Bessere Leistungen an Privatschulen". Der Einfluss von Schlagzeile und Wirtschaftswissenschaft auf die handelnden Schul- und Finanzpolitiker ist in der Regel stärker als die Erfahrungen der Betroffenen - insbesondere dann, wenn die Forschungsergebnisse (finanz-) politisch willkommen sind.

GEW und MTS haben eine Expertise in Auftrag gegeben, die der Frage nachgeht, wie eigentlich die Forschungsergebnisse zustande kommen und wie valide diese Ergebnisse sind, die soviel Aufsehen erregen. Gundel Schümer und Manfred Weiß setzten sich dabei inbesondere mit dem bildungsökonomischen Ansatz von Hanushek und Wößmann auseinander. Neben Klassengrößen und Privatschulen stehen Abschlussprüfungen, Schulautonomie und Schulwettbewerbe im Zentrum der Untersuchung.

Wir hoffen, mit dieser Studie zu einer intensiven fachlichen Diskussionen der beteiligten Wissenschaftsdisziplinen beizutragen. Für handelnde Politiker möge die Studie Anregung und Hinweis sein, die Ergebnisse der Bildungsökonomie nicht ungeprüft zur Grundlage weit reichender Entscheidungen zu machen.

Auszug aus dem Vorwort von Marianne Demmer

Die Broschüre steht im Infokasten rechts zum Download zur Verfügung.

Zurück