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Bildungsagenda der Vereinten Nationen: Verbesserungen der Weiterbildung nötig

Die Bildungsagenda der Vereinten Nationen gilt nach Ansicht der GEW-Bundesfachgruppe Erwachsenenbildung auch für die Weiterbildung. Ein Ende der bisherigen Unterfinanzierung sei dringend erforderlich, um die Ziele bis 2030 zu erreichen.

03.11.2016

In der Agenda Bildung 2030 wird das Ziel formuliert, "bis 2030 für alle Menschen inklusive, chancengerechte und hochwertige Bildung sowie Möglichkeiten zum lebenslangen Lernen sicherstellen". Den Unterzielen zufolge sollen alle Frauen und Männer gleichberechtigten Zugang zu einer erschwinglichen und hochwertigen fachlichen, beruflichen und tertiären Bildung einschließlich universitärer Bildung haben. Darüber hinaus soll bis 2030 sichergestellt werden, dass alle Jugendlichen und ein erheblicher Anteil der männlichen und weiblichen Erwachsenen lesen, schreiben und rechnen lernen. 

Aus diesen Unterzielen lässt sich nach Meinung der GEW "die Notwendigkeit deutlicher Anstrengungen unter anderem in der Weiterbildung ableiten". Bund und Länder seien mit der Bildungsagenda der Vereinten Nationen gefordert, Verbesserung auf allen Feldern der Weiterbildung zu erreichen. Die Gewerkschaft fordert ein Gegensteuern der aktuellen Unterfinanzierung, um bis 2030 die Ziele der Leitbereiche Bildungsqualität und lebenslanges Lernen, Chancengerechtigkeit und Inklusion zu verwirklichen.                    

Außerdem im Infoblatt Weiterbildung November 2016:

 

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