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Bericht zum Qualifizierungsseminar "Wege zum Traumjob Wissenschaft"

Vom 1. bis zum 3. Oktober lud die GEW hochschulpolitisch Aktive und Interessierte sowie Personal- und Betriebsräte zu einem gemeinsamen Seminar nach Saalfeld.

13.10.2015

In der Wissenschaft stehen die Zeichen auf Veränderung: ab November wird über ein neues Wissenschaftszeitvertragsgesetz im Bundestag beraten, ab 2017 ist ein Bund-Länder-Pakt für den wissenschaftlichen Nachwuchs geplant. Wie schaffen wir es in dieser kritischen Phase, unseren Forderungen Gehör zu verschaffen, damit die geplanten Reformen tatsächlich zu einer nachhaltigen Verbesserung der Beschäftigungsbedingungen in Forschung und Lehre führen?

Dieser Frage gingen hochschulpolitisch Aktive, Personal- und Betriebsräte in einem dreitägigen Qualifizierungsseminar in Saalfeld nach. Ziel dabei war es, in intensiven Workshops und Arbeitsgruppen konkrete Aktionsideen zu entwickeln, mit denen während und nach der Aktionswoche Zeichen für gute Arbeit in der Wissenschaft gesetzt werden sollen.

Rechtsanwalt Thomas Neie aus Leipzig klärte über die rechtlichen Rahmenbedingungen gewerkschaftlicher und betrieblicher Arbeit auf. In einer Podiumsdiskussion mit GEW-Hochschulexperte Dr. Andreas Keller und Dr. Simone Raatz, Mitglied des Bundestags und stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung, wurde über den aktuellen Stand des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes, den geplanten Bund-Länder-Pakt für den wissenschaftlichen Nachwuchs und die Notwendigkeit von Verbesserung der Beschäftigungsbedingungen in der Wissenschaft diskutiert.

Dabei wurde deutlich: auch wenn sich etwas bewegt, hängt es noch an vielen Stellen. Die vielen Vorschläge und Aktionsideen, die während es Seminars entwickelt wurden, zeigen, dass wir Nachbesserungen nicht dem Zufall überlassen wollen.

Wir haben die Ergebnisse des Seminars in einem Bericht zusammengefasst – lasst euch inspirieren und nehmt sie als Anregung für eigene Aktionen. Denn: Dieser Herbst wird aktiv!

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