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Filmtipp„Beale Street“ zeigt Willkür der weißen Justiz

„Beale Street“ von Oscar-Preisträger Barry Jenkins erzählt vom afroamerikanischen Alltag der 1970er-Jahre. Kinofenster.de kürte die Literaturverfilmung zum Film des Monats und bietet Unterrichtsmaterial dazu an.

21.03.2019

Tish und Fonny sind ein junges Liebespaar aus Harlem in New York. Als Fonny durch die Willkür eines weißen Polizisten der Vergewaltigung angeklagt wird und ins Gefängnis kommt, setzen die schwangere Tish und ihre Familie alles daran, seine Unschuld zu beweisen. Mit seinem neuen Werk „Beale Street“ verfilmte Regisseur Barry Jenkins nach seinem Oscar-Erfolg „Moonlight“ (2016) einen Roman von James Baldwin (1924–1987), der pointiert und persönlich über den Rassismus in der Gesellschaft und im politischen System der USA, aber auch über die Liebe und Solidarität in der afroamerikanischen Community schrieb. In „Beale Street“ kommen beide Aspekte in einer Alltagsgeschichte aus dem New York der frühen 1970er-Jahre zusammen.

Kinofenster.de wählte das Drama zum Film des Monats, der sich besonders für den Englischunterricht ab der 10. Klasse eigne. Wie immer gibt es auch Unterrichtsmaterial zum Film. Zweisprachige Materialien gibt es ebenfalls zu „I Am Not Your Negro“ von Regisseur Raoul Peck, der kostenfrei zum Streaming auf bpb.de verfügbar ist.

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