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Aufruf zur Unterschrift: TTIP gemeinsam stoppen!

Hinter verschlossenen Türen verhandeln Kanada und die USA mit der EU über die umfangreichen Handelsabkommen TTIP und CETA. Gemeinsam mit über 500 europäischen Organisationen ruft die GEW unter dem Motto "Stopp TTIP!" zur Unterschrift gegen TTIP und CETA auf.

26.08.2015

"Stop TTIP!", das ist der Titel und das Motto der europäischen Bürgerinitiative gegen die Freihandelsabkommen TTIP und CETA. Bereits seit dem 15. April 2014 läuft die Kampagne, die von der GEW mit initiiert wurde. Insgesamt unterstützen mehr als 500 Einzelorganisationen die Initiative und beteiligen sich damit an dem Aufruf an die EU, die Verhandlungen über TTIP und CETA sofort einzustellen. 2,5 Millionen Menschen haben schon unterschrieben!

Die Abkommen TTIP und CETA stellen aus Sicht der GEW eine akute Bedrohung der öffentlichen Daseinsvorsorge und des öffentlichen Bildungssektors dar. Der Druck auf das Bildungswesen könnte erheblich steigen, Privatisierungen wären die Konsequenz. Die Maxime von guter Bildung für alle würde durch Wettbewerb, Konkurrenz und Exklusion ersetzt. Die GEW stellt dem entschieden das Menschenecht auf Bildung entgegen, das nicht durch einen Markt kontrolliert werden darf!

Bereits im Juli hatte sich die GEW auf dem Weltkongress der Bildungsinternationale gegen TTIP stark gemacht und einen Leitantrag gegen TTIP, CETA, TISA und Co. gestellt der einstimmig angenommen wurde. Zuvor  hatte die GEW ihre ablehnende Haltung zu TTIP und ähnlichen Freihandelsabkommen innerhalb des DGB verteidigt und angeregt, dass sich der DGB und seine Einzelgewerkschaften klar gegen TTIP und Co. positionieren. In diesem Zusammenhang findet am 10. Oktober 2015 eine groß angelegte Demonstration von Gewerkschaften und NGOs gegen TTIP und CETA in Berlin statt - auch die GEW ist dabei!

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