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App MentimeterInteraktive Umfragen im Unterricht

Mit der App Mentimeter lassen sich Stimmen von Schülerinnen und Schülern einbinden, so dass möglichst viele am Unterricht teilhaben können. Auch die GEW nutzt das Programm für Feedback bei Veranstaltungen.

15.03.2021

Für Pädagoginnen und Pädagogen ist das große Angebot digitaler Lehr- und Lern-Programme oft unübersichtlich. Das Deutsche Schulportal veröffentlicht daher Tipps von Lehrkräften und empfiehlt aktuell die App Mentimeter, mit der sich Feedback von Schülerinnen und Schülern in den Unterricht einbinden lässt. Lehrkräfte können auf der Plattform eine Frage stellen oder einen Impuls geben, die Lernenden können mit ihren Geräten antworten. 

Mentimeter lässt sich zum Beispiel für sogenannte Wortwolken nutzen, mit denen Antworten visualisiert werden. Über Umfagen lässt sich mit der in einer Basisversion kostenfreien App zudem Vorwissen abfragen, etwa als Unterrichtseinstieg. Antworten können darüber hinaus auch wie Kacheln an einer Leinwand angeordnet werden.   

„Die Plattform bietet eine niedrigschwellige Partizipationsmöglichkeit und lockert den Unterricht auf.“

Im aktuellen App-Tipp des Portals bilanziert ein an einem Gymnasium in Baden-Württemberg unterrichtender Lehrer: „Die Plattform bietet eine niedrigschwellige Partizipationsmöglichkeit und lockert den Unterricht auf. Die Lernenden brauchen nichts weiter als ein Mobilgerät, auch mit Handys ist die Nutzung sehr einfach möglich. Auf diese Weise kann der digitale (Fern-)Unterricht oder sogar ein Präsenzunterricht, in dem auf Abstand geachtet werden muss, variabel und interessant gestaltet werden. Alle Antworten sind zusätzlich archiviert. So dient die Plattform gleichsam als Möglichkeit, den Lernzuwachs im Auge zu behalten und abzugleichen.“

Datenschutz prüfen

Das Deutsche Schulportal weist indes darauf hin, die auf der Webseite vorgestellten Apps nicht mit Blick auf die aktuellen DSGVO-Richtlinien zu prüfen: „Wenn Sie die App an Ihrer Schule einsetzen möchten, wenden Sie sich am besten an die zuständige Schulbehörde für eine datenschutzrechtliche Beurteilung.“