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Angebot der Arbeitgeber steht weiter aus

Vor dem Hintergrund der eindrucksvollen Warnstreiks der letzten drei Wochen hat heute die dritte Runde der Tarifverhandlungen mit den Ländern in Potsdam begonnen. Nachdem am Mittwoch noch einmal bundesweit 60.000 Landesbeschäftigte an den Streiks und Demonstrationen in sieben Bundesländern teilgenommen haben, erwartet die GEW von den heutigen Gesprächen, dass die Arbeitgeber sich endlich bewegen und ein eigenes Angebot vorlegen.

07.03.2013

Fotos: u.a. Kay Herschelmann

Die enorme Beteiligung von über 155.000 Kolleginnen und Kollegen seit der zweiten Verhandlungsrunde Mitte Februar ist ein klares Signal an die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL), ihre Verweigerungshaltung bei der Lehrkräfte-Entgeltordnung endlich aufzugeben. Im Vergleich zur letzten Tarifrunde im öffentlichen Dienst der Länder 2011 konnte die Streikbeteiligung sogar verdoppelt werden.

„Wir sagen den Arbeitgebern klipp und klar: Ohne Entgeltordnung für Lehrkräfte wird es keinen Arbeitsfrieden in den Schulen geben. Die Arbeitgeber sollten sich gut überlegen, ob sie an ihrer Blockadehaltung festhalten“, hatte GEW-Verhandlungsführerin Ilse Schaad gestern auf der zentralen Kundgebung in Düsseldorf vor 13.000 Beschäftigten gesagt.

Auch heute Morgen waren hunderte Kolleginnen und Kollegen nach Potsdam zum Tagungshotel gekommen, um die Arbeitgeber dort lautstark zu empfangen und ihnen noch einige Empfehlungen mit auf den Weg in die Gespräche geben zu können.

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