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Allianz für Aus- und Weiterbildung gestartet

DGB, Wirtschaft, Bund und Länder wollen - wie im Dezember 2014 vereinbart - die Attraktivität und Bedeutung der beruflichen Bildung aufwerten und die Qualität der Ausbildung weiterentwickeln. Wie das geschehen kann und welche Maßnahmen dazu geplant sind, darüber informiert die Januar-Ausgabe des GEW-Infoblatts Berufsbildung 2015.

05.01.2015

Die Allianz für Aus- und Weiterbildung sieht unter anderem vor, dass:

  • die Wirtschaft 20.000 zusätzliche Ausbildungsplätze im Jahr 2015 gegenüber den 2014 bei der Bundesagentur für Arbeit (BA) gemeldeten Stellen anbietet und jährlich 20.000 Plätze für Einstiegsqualifizierung bereit stellt sowie 500.000 Praktikumsplätze im Rahmen der Berufsorientierung für Schüler/innen anbietet,
  • die Allianzpartner 10.000 Plätze für die assistierte Ausbildung für das Jahr 2015/16 anstreben,
  • die Länder sich - neben einer stärkeren Öffnung der Hochschulen für beruflich Qualifizierte - dafür einsetzen, „auch weiterhin berufsschulische Angebote in zumutbarer Entfernung" aufrechtzuerhalten. Dazu zählt die Beibehaltung des „Fachklassen-Prinzips“ und die Entwicklung von Konzepten zur Gewinnung qualifizierter Fachlehrkräfte und zur Sicherstellung der technologischen Anschlussfähigkeit der Berufsschulen,
  • die Gewerkschaften mit der Wirtschaft ein niedrigschwelliges Beschwerdemanagement für Auszubildende erproben und Qualitätsstandards für Auszubildende entwickeln,
  • alle Allianzpartner mit gemeinsamen Maßnahmen die Ausbildungsbeteiligung junger Migranten/innen deutlich steigern und die in der Allianz vereinbarten Ziele und Maßnahmen regelmäßig bilanzieren und gegebenenfalls anpassen.

Weitere Themen:

  • Ausbildungsverträge im dualen System: Tiefstand seit 1991
  • Antrag der Großen Koalition: Stärkung der Bildung in Deutschland


(Das komplette Infoblatt steht als Download zur Verfügung)

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