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Acht Jahre in der ewigen Stadt

Gerrit Krüger war von 2001 bis 2009 als Lehrer an der Deutschen Schule in Rom tätig, wo er sich um Schulentwicklung und Theaterarbeit gekümmert hat - eine oft anstrengende, intensive, widersprüchliche und doch sehr schöne Zeit.

10.01.2013 - Gerrit Krüger

Gedanklich waren wir (meine Frau, meine damals elfjährige Tochter und ich) schon in New York an der dortigen deutschen Schule gelandet, denn wir waren uns mit dem Schulleiter im Sommer 1999 einig gewesen, zum Schuljahr 2000/01 dort anzufangen. Doch dann teilte dieser uns mehrere Monate später mit, dass sein Schulverein beschlossen habe, jetzt nur noch Naturwissenschaftler einzustellen, leider, und dass er mir (als Lehrer für Deutsch und Geschichte) deshalb zu seinem Bedauern absagen müsse. Unsere erste Enttäuschung über diese Absage führte meine Frau und mich zu der Erkenntnis, welche enormen Einflussmöglichkeiten ein Schulverein auf die Arbeit einer deutschen Auslandsschule nehmen kann. Davon sollten wir bald mehr zu spüren bekommen! Doch dann kam im Herbst 2000 das Angebot nach Rom, ein erstes Treffen mit dem Schulleiter folgte bald in Köln, und im März 2001 konnte ich den Personalausschuss der Schule vor Ort davon überzeugen, mich einzustellen. Mein besonderes Aufgabenfeld sollte die Weiterentwicklung des Theaterbereichs an dieser Schule sein, speziell der Aufbau einer AG in der Oberstufe.

Das erste Jahr

Ich werde nie vergessen, wie ich im glühend heißen Rom meine ersten Unterrichtsstunden in einem Kurs Politik/Sozialkunde erlebte. In New York stürzten am 11.9.2001 die „torre gemelli“ (World Trade Center) ein. Meine Schüler und ich verfolgten im Computerraum die aus New York gesendeten Bilder. Ich war in Gedanken in New York und überlegte entsetzt, ob sich unter den Toten wohl Angehörige der DS New York befanden. Später habe ich mit Schülern immer wieder versucht, Hintergründe dieser Attentate zu erforschen, doch viele Fährten führten uns in ein undurchdringliches Dickicht von Spekulationen, Behauptungen, bizarren Internetseiten und Verschwörungstheorien. Und die meisten Fragen blieben (bis heute) offen. In den folgenden Jahren wiederholten sich ähnliche Such- und Verwirrungsprozesse in meiner Arbeit, zum Beispiel bei der intensiven Beschäftigung mit Italiens Mafias, dem italienischen Rechts- und Linksradikalismus, den „anni di piombo“ in der 70er Jahren (vergleichbar der „bleiernen Zeit“ in der Bundesrepublik), dem Zusammenbruch der Zweiten Republik („tangentopoli“: die endemisch gewordene Praxis, Politiker und Parteien für ihre Dienste zu bestechen), dem Aufstieg Berlusconis an die Macht usw. Ob bei der eigenen Beschäftigung mit diesen Themen, bei der täglichen Lektüre der linksliberalen „Repubblica“, in Gesprächen mit meinem italienischen „Tandempartner“ (man bringt sich gegenseitig die eigene Sprache bei) oder im staunenden Zuhören bei den Ausführungen einiger sehr kompetenter einheimischer Kollegen und insbesondere Kolleginnen: Immer wieder stellte ich fest, wie verbreitet in Italien die „Dietrologie“ ist, also die fast schon zur „Wissenschaft“ entwickelte Beschäftigung damit, hinter der Oberfläche der Ereignisse andere Drahtzieher, insbesondere Geheimdienste, zu suchen, Verschwörungen aufzudecken, geheime Seilschaften zu entlarven. Die Strukturen dieses Landes – und des Vatikans! – sind wahrlich schwer zu durchschauen – und außerordentlich spannend! Die Deutsche Schule Rom war – was schwer zu durchschauende Strukturen, Machtkämpfe, Intrigen und theatralische Auftritte anbelangt – zunächst einmal ähnlich aufregend. Nach einem Jahr wurde der Schulleiter, der meine Frau (als Ortskraft) und mich (als ADLK) eingestellt hatte, vom Schulvereinsvorstand rausgeworfen. Ihm wurde unmöglich gemacht, die Schule weiterhin zu betreten, was wir am Ende der ersten Schulferienwoche verblüfft feststellen mussten. Meine Frau und ich hatten einen Bergsteigerkurs der DS Rom in die Alpen begleitet und wollten unseren Reisebus mit dreißig Schülern nach durchfahrener Nacht auf dem Schulparkplatz abstellen. Doch die Zugangstore waren mit dicken Motorradketten verhängt! So sperrt man einen Schulleiter aus! Wir began-nen das Schuljahr 2002/03 also ohne Schulleiter, die Schule wurde kommissarisch von un-serem Stellvertreter geleitet, die Konflikte, Intrigen und Grabenkämpfe im Hintergrund spitzten sich so zu, dass uns von einem Vertreter der ZfA in einer Krisensitzung empfohlen wurde, keine Klassenfahrten mehr zu planen, da unklar sei, ob die Schule weiter bestehen werde, wir könnten uns wohl irgendwohin in Europa querversetzen lassen. Ich möchte in diesem Rahmen auf die Hintergründe dieser Querelen nicht weiter eingehen. Deutlich erkannten wir in diesen wilden Zeiten zumindest, was für ein „Schlangennest“ eine deutsche Schule im Ausland sein kann, wenn divergierende Interessen (Macht, Profit, Einfluss, Prestige usw.) aufeinanderprallen. Natürlich belasteten diese Konflikte unsere Arbeit, ließen uns jedoch auch mit vielen Kollegen näher zusammenrücken. Zum Sommer 2003 kam dann ein neuer Schulleiter aus Deutschland, die „Machtfrage“ an der Schule wurde zugunsten der deutschen fördernden Stellen entschieden, die Atmosphäre entkrampfte sich und es begann für meine Frau eine wichtige Zeit als Mitglied im Lehrerbeirat und für mich als Koordinator für Schulentwicklung. Zwei Jahre später kehrte jedoch unser Schulleiter aus privaten Gründen nach Deutschland zurück, und im Februar 2006, wiederum nach kommissarischer Leitung der Schule durch unseren Stellvertreter, begrüßten wir unseren nunmehr vierten Schulleiter in fünf Jahren.

Schulentwicklung an der Deutschen Schule Rom

Als Koordinator für Schulentwicklung leitete ich sechs Jahre lang die „Koordinationsgruppe“ zur Schulentwicklung, in der Erzieherinnen des Kindergartens, Lehrkräfte der Grund-schule und des Gymnasiums und der Schulleiter zusammen die Schritte und Phasen der Schulentwicklung planten. Wir bereiteten Konferenzbeiträge, Anträge und Abstimmungen vor, koordinierten die Aktivitäten aller an der Schule im Bereich Schulentwicklung tätigen Gruppen und organisierten Fortbildungen. Als Koordinator wurde ich zudem als „Peer“ ausgebildet und führte zur Vorbereitung der BLI (Bund-Länder-Inspektion) zweimal die „SEIS+-Befragung“ an der Schule durch. Mein stärkstes Erlebnis in diesem Zusammenhang war ein Kommentar einer italienischen Kollegin nach einer heftigen, kontrovers geführten Debatte in der Koordinationsgruppe (ca. 12 Mitglieder), in der permanent zwischen Deutsch und Italienisch gewechselt wurde, da jeder seine Muttersprache verwendete: „Du hast dir wirklich viel Mühe gegeben, aber du hast nicht verstanden, worum es uns geht.“ Das war wirklich als Kompliment gemeint! Also: Wenn du die Sprache des Gastlandes nicht sprichst, verstehst du gar nichts. Und wenn du sie sprichst – verstehst du (fast) nichts. In dieser Arbeit habe ich gelernt, wie viel Spaß es machen kann, in einer sehr heterogenen Gruppe (Alter, Schulform, Geschlecht, Sprache …) eine Schule als „gemeinsames Projekt“ zu gestalten. Die besten Momente hatten wir, wenn wir als Gruppe mit dem Kollegium an gemeinsamen Klärungsprozessen arbeiten konnten und die gemeinsame Energie positiv spürbar wurde. Eine derartige Gruppe kann jedoch nur so positiv über Jahre (fast ohne jegliche Entlastung für die „idealistischen“ Teilnehmer!) arbeiten, wenn die Teilnehmer das Gefühl haben, mitgestalten zu kön-nen, wichtig zu sein. Wenn eine Schulleitung lieber allein schaltet und waltet bzw. ständig aus Deutschland kommende Richtlinien umgesetzt werden sollen, dann vertrocknet dieses „basisdemokratische“ Pflänzchen, der Elan verschwindet und es treffen sich dort nur noch die Kollegen, die dies qua Amt tun müssen. Problematisch empfinde ich nach all den Jahren die SEIS+- Befragungen. Ich habe unzählige Stunden mit der Vorbereitung, Durchführung und Auswertung dieser Umfragen aller Schüler der Jahrgänge 4, 9, 11 und ihrer Eltern, aller Lehrer und Mitarbeiter der Schule verbracht. Zweimal bekam ich als Auswertung dieser gigantischen Erhebung ziegelsteinschwere Datensammlungen von Bertelsmann überreicht und es kamen teure Experten eingeflogen, die mit mir bzw. dem Kollegium diese Datenflut analysieren sollten. Ich wurde sogar in Köln mehrere Tage in der Kunst geschult, diese Daten zu lesen und zu vermitteln. Mein Fazit: viel Aufwand, wenig Ertrag. Daten wurden solange weich gekocht, bis am Ende Banalitäten herauskamen, wirklich kritische Aspekte (z.B.: Wir fühlen uns von der Schulleitung nicht genug unterstützt bei unserer Arbeit, wir wünschen uns mehr Mitsprache, eine bessere demokratische Beteiligungskultur usw.) fielen letztlich unter den Tisch. Natürlich kam immer irgendetwas bei den Analysen heraus, zum Teil auch Sinnvolles, doch wahrscheinlich hätten wir mit wesentlich weniger Aufwand zu genaueren Ergebnissen kommen können. Oder anders gesagt: Vieles wussten wir als Kollegium längst und hätten gern in Ruhe darüber nachgedacht, warum z.B. die Mittelstufenschüler soviel Schulfrust artikulieren und was wir dagegen tun könnten …

Lehrerbeirat und Gewerkschaftsarbeit

Es gab an der DSR außer mir kaum Mitglieder der GEW. Meine Frau erlebte als Ortskraft intensiv mit, wie ihre Kolleginnen und Kollegen acht Jahre mehr oder weniger ständig in Konflikten mit dem Schulverein lebten. Es ging um (vonseiten des Schulvereins) nicht fristgemäß begonnene Tarifverhandlungen, um die Regelung von Arbeitszeit, Überstunden und Bezahlung. Diese Materie ist für einen Außenstehenden sehr schwer zu überblicken. Uns fiel jedoch auf, dass nach ein paar Jahren ein Teil der Ortskräfte aus Protest gegen die Verhandlungsführung durch die Vertreter der großen italienischen Gewerkschaft CGIL austraten und eine eigene Schulgewerkschaft gründeten. Immer wieder wurde der Vorwurf laut, die hauptamtlichen Gewerkschaftsvertreter, welche ja die Interessen des Kollegiums vertreten sollten, würden eher eigene Karriereziele verfolgen und zu viele Konzessionen gegenüber dem Schulverein machen. Andererseits führte die Gründung einer eigenen Gewerkschaft, was in Italien möglich ist, zu einer Spaltung der Gruppe der Ortskräfte, zu getrennten Sitzungen und einer Schwächung der Durchsetzungskraft. In diesem Zusammenhang möchte ich kurz auf ein grundsätzliches Problem der Ortskräfte hinweisen: Einerseits verdienen sie noch etwas mehr als ihre Kollegen an den staatlichen Schulen, andererseits ist der Lebensunterhalt in Rom, insbesondere bei den Mieten, so hoch, dass ein Alleinstehender mit seinem Gehalt nur mit Mühe über die Runden kommt. Viele Ortskräfte, die aus Deutschland kamen, verließen deshalb nach kurzer Zeit wieder die Schule, was für hohe Fluktuation sorgte. Und es ist nicht leicht damit umzugehen, dass man überwiegend Kinder von Eltern unterrichtet, die viel mehr verdienen als man selbst und das einen im Zweifelsfall auch spüren lassen! Anders gesagt: Wer in Italien eine Familie gründen und unterhalten will, sollte möglichst nicht Lehrer werden. Deshalb gibt es an der DS Rom auch kaum männliche italienische Kollegen! Und deshalb gibt es dort wirklich keinen italienischen Schüler, der auf die Idee käme, ausgerechnet Lehrer zu werden! Wir lernten auch, dass ein Lehrerbeirat an einer DS im Ausland sehr wenig Macht hat und letztlich davon abhängig ist, ob der jeweilige Schulleiter dieses Gremium ernst nimmt oder nicht. Das bedeutet konkret, ob er das Gespräch sucht, sich beraten lässt und Positionen des Lehrerbeirats übernimmt – oder ob er das bleiben lässt. Tut er das nicht, wird ein Lehrerbeirat letztlich Makulatur. Das führt mich zu einer weiteren für uns wichtigen Erkenntnis: Nie zuvor war uns so klar, in welch hohem Maße die Entwicklung einer Schule, ihr Schulklima, die Einsatzbereitschaft der Kollegen usw. von der Besetzung der zentralen Positionen (Schulleitung, Funktionsstellen, Verwaltungsleitung, Vorsitz Schulverein, Vorsitz Elternrat) abhängig sind. Sind es Persönlichkeiten, die kommunizieren können? Die ihre eigene Position zwar benennen, aber auch relativieren können? Die kompromissfähig sind? Und insbesondere: die teamfähig sind? Oder noch besser: die loben können? Ihre Mitarbeiter motivieren können? Die aus unterschiedlichen Ländern, Kulturen und Erfahrungswelten stammenden Lehrkräfte ansprechen können? Das war leider nicht immer der Fall. Deutlich wurde uns auch, wie schwer es etlichen aus Deutschland entsandten Lehrkräften fällt, eine eigene kritische Position in einer Lehrerkonferenz einzunehmen. Sind sie es aus Deutschland nicht gewohnt? Oft wird lieber geschwiegen. Denn sollte es zu Konflikten mit der Schulleitung kommen, ist jeder auf sich allein gestellt. Auf welchen Kollegen kann ich im Zweifelsfall zählen, wer unterstützt mich? Und dann ist da noch der Wunsch nach einer Vertragsverlängerung, die bei zuviel Kritik gefährdet sein könnte. Und verhält sich die Schulleitung so souverän, dass sie Kritik aushalten- vielleicht sogar wertschätzen – kann? Hilfe aus Deutschland (ZfA) ist im Zweifelsfall nicht zu erwarten.

Theater an der Deutschen Schule in Rom

Neben meiner Funktion als Koordinator leitete ich acht Jahre lang die Oberstufentheater-AG, die sehr gemischt aus Italienern, Deutschen und Österreichern bestand. Meine Frau sammelte auf dem Flohmarkt parta portese die Kleidung und Requisiten zusammen und gestaltete das Bühnenbild, und meine Tochter spielte drei Jahre mit. Diese Theaterarbeit war für mich das Schönste an meiner Arbeit an der DSR. Wir führten jedes Jahr große, abendfüllende Stücke auf, z.B. Moliere, Brecht, Horvath, wurden in der Schule und in der deutschen Gemeinde in Rom zunehmend zu einer festen Größe und sammelten Spenden für verschiedene internationale Projekte ein. Ich hatte auf den vielen Feiern, Proben und Veranstaltungen die Gelegenheit dazu, viele Schüler sehr gut kennen zu lernen. Absolute Höhepunkte waren die Probentage auf einem umbrischen Bauernhof, wo bis in die Nacht geprobt wurde und man Arbeit und Vergnügen nicht mehr trennen konnte, und die abschließenden Pizzagelage, auf denen der „Ruhm“ ausgiebig ausgekostet wurde. Unsere Kulturarbeit wirkte weit in die Stadt hinein und war wirklich ein Herzstück der Begegnung, des „incontro“, denn schließlich ist diese Schule doch eine „Begegnungsschule“! Hier, im Theaterbereich fand diese Begegnung besonders intensiv statt. Leider konnten wir aus Zeitmangel nicht auf Tournee gehen! Übrigens: Gegenwärtig ist der Theaterbetrieb an der DS Rom zum Erliegen gekommen. Das verweist auf ein weiteres großes Problem einer Auslandsschule: die Kontinuität! Oft ist es so, dass ein Kollege etwas aufbaut, und nach seiner Rückkehr nach Deutschland findet seine Arbeit keine Fortsetzung. Ich hätte gern über die deutschen Landesverbände für Schultheater eine/n Nachfolger/in für unsere Theaterarbeit gesucht!

Schlussbemerkungen

Was fasziniert an Rom und lässt einen – trotz der oben beschriebenen Schwierigkeiten bzw. Probleme – acht Jahre bleiben? Natürlich ist es das Klima, das magische Licht, die gleißende Helligkeit am Meer, das warme Leuchten der Dämmerung über dem Tiber! Oder der magische Glanz dieser Stadt, ihre unendlich komplexe Geschichte, all die Monumente, die Patina der Altstadt, die römischen Parks mit ihren Brunnen, das Umland mit seinen Seen und Kunstreichtümern. Oder die Musik, die an so vielen Stellen zu hören ist, im Auditorium, in den Jazzklubs. Natürlich die Wochenmärkte, Obst und Gemüse, das schmeckt … Und es sind auch viele Kolleginnen und Kollegen, mit denen wir über die Jahre sehr eng verbunden waren – und noch sind, soweit es von HH aus möglich ist, einige wunderbare Schülerinnen und Schüler, Eltern, mit denen man gern redete und Kaffee trank. Wir lebten sehr eng zusammen, das verbindet! Es war für uns eine oft anstrengende, intensive, widersprüchliche und sehr schöne Zeit. Mit den Jahren bemerkten wir – nicht nur an der Schule – auch die dunklen Seiten Roms und Italiens, den Dreck, den Lärm, die Arroganz der Macht, die Armut, die vielen Immigranten, die Prostituierten an den Ausfallstraßen, die perspektivlosen Jugendlichen, das grauenhafte Fernsehen, den Populismus Berlusconis …Man könnte endlos so fortfahren. Uns störten zunehmend die in Deutschland immer wieder aufgewärmten Klischees von „Bella Italia“. Unser Blick auf dieses widersprüchliche Land veränderte sich, und wir verstanden besser, was der Satz bedeutet: „Unsere Überzeugungen sind provinziell und provisorisch“ (Pico Oyer). Um die Bedeutung dieses Satzes wirklich zu erfassen, dazu muss man reisen oder: an einer deutschen Auslandsschule arbeiten.

 

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