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400 angestellte Lehrkräfte streiken in Berlin

In Berlin haben mehr als 400 angestellte Lehrkräfte Ende Januar einen Tag lang ihre Arbeit niedergelegt. Sie forderten unter anderem Sicherheit durch einen Tarifvertrag.

26.01.2016

An den Finanzsenator gerichtet betonte die Berliner GEW-Vorsitzende Doreen Siebernik: „Wenn Herr Kollatz-Ahnen nicht endlich mit uns über einen Tarifvertrag verhandelt, stehen wir demnächst wieder hier, dann aber mit deutlich mehr Kolleginnen und Kollegen.“ Die GEW Berlin hatte ausgewählte Schulen am 26. Januar 2016 zu einem ersten Warnstreik aufgerufen, nachdem der Senat Verhandlungen über einen Tarifvertrag zur Eingruppierung der angestellten Lehrkräfte abgelehnt hatte.

Siebernik warb um Verständnis für den Streik der Lehrkräfte: „Sobald der Finanzsenator mit uns in ernsthafte Verhandlungen tritt, sind weitere Streiks vom Tisch. Andernfalls werden wir unseren Arbeitskampf jedoch ausweiten." Die Arbeitsbedingungen seien in den vergangenen Jahren immer schlechter geworden. Schon bald seien mehr als die Hälfte aller Berliner Lehrkräfte Angestellte.

Die GEW Berlin kämpft für Sicherheit durch eine tarifliche Eingruppierungsregelung und gleiches Geld für gleichwertige Arbeit. Bisher diktiert der Arbeitgeber einseitig, wie er seine angestellten Lehrkräfte bezahlt. Der Hauptvorstand der GEW sicherte genau wie sechs GEW-Landesverbände den Streikenden Unterstützung zu.

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