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„Eine für alle – Die inklusive Schule für die Demokratie“Neuer Band der Reihe widmet sich Reformen seit 1920

Die frühere stellvertretende GEW-Vorsitzende Marianne Demmer analysiert in „1920 – 2020. Schulreform in Deutschland - Eine (un)endliche Geschichte?“, warum es in Deutschland seit Jahrzehnten so schwierig ist, Schule inklusiv zu gestalten.

12.05.2021

Der siebte Band aus der Schriftenreihe des Bündnisses „Eine für alle – Die inklusive Schule für die Demokratie“ sucht Antworten auf die Frage, warum es in Deutschland so schwierig ist, Schulstruktur und Schulorganisation zu vereinfachen sowie lernfreundlich, inklusiv und effektiv auszugestalten.

Schulreformen unter der Lupe

Die Autorin Marianne Demmer legt Parallelen von reformpädagogischen Ansätzen und Widerständen damals und heute anhand von Zahlen, Daten, Fakten und Dokumenten offen. Sie zeichnet nach, welche Funktion Konstrukte wie Begabung und Leistung für die Schulstruktur haben und wie die Themen Chancengleichheit und Bildungsgerechtigkeit bis heute Stachel der Schulpolitik geblieben sind. So werden Meilensteine verstehbar, an denen „große“ Schulreformen weniger gelungen als gescheitert sind und warum Deutschland – auchim internationalen Vergleich - in entscheidenden Fragen noch viel Spielraum nach oben hat.

Demmer war von 1997 bis 2013 Mitglied des Geschäftsführenden Vorstands der GEW und von 2005 bis 2013 deren stellvertretende Vorsitzende. Sie ist Lehrerin und sagt von sich: „Ich bin eine typische Bildungsreserve: weiblich, vom Lande und erste Akademikerin in der Familie.“

Das Bündnis „Eine für alle – Die inklusive Schule für die Demokratie“ besteht aus folgenden Organisationen: GEW, Aktion Humane Schule (AHS), Gemeinnützige Gesellschaft Gesamtschule (GGG) – Verband für Schulen des gemeinsamen Lernens, Grundschulverband (GSV), NRW-Bündnis „Eine Schule für alle“ sowie Politik gegen Aussonderung – Koalition für Integration und Inklusion (PogA)

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