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MyanmarHilfe für verfolgte Lehrkräfte

Lehrkräfte, die sich an den Protesten gegen die Militärregierung in Myanmar beteiligen, sind von Repressionen betroffen. Der Heinrich Rodenstein Fonds unterstützt den Solidaritätsfonds der Bildungsinternationale.

08.11.2021

In Myanmar haben sich Lehrkräfte an dem breiten Protest der Bevölkerung gegen den Militärputsch sowie an Aktionen des zivilen Ungehorsams und Generalstreiks seit Februar diesen Jahres beteiligt.

Die Militärjunta geht mit großer Brutalität gegen die Demokratiebewegung vor: Nach Angaben der Bildungsinternationale (BI) wurden 29 Lehrkräfte bei Demonstrationen getötet, hunderte inhaftiert und über 200.000 entlassen.

Der BI gehört die Myanmar Teachers Federation (MTF) an. Ihre Mitglieder werden verfolgt, viele mussten untertauchen. Angesichts der massiven Menschenrechtsverletzungen in Myanmar leistet der Solidaritätsfonds der Bildungsinternationale einen wichtigen Beitrag zur Unterstützung verfolgter Lehrkräfte, die in ihrem Land mutig für die Demokratie eintreten.