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Was ist der Gewerkschaftstag?

Vom 6. bis 10. Mai 2017 findet der 28. GEWerkschaftstag in Freiburg statt. Er ist das höchste Beschlussgremium der GEW und bestimmt die Schwerpunkte unserer Arbeit für die nächsten vier Jahre. 432 Delegierte beraten und entscheiden über die Position der GEW zu wichtigen bildungs- und tarifpolitischen Themen.

Wie setzen sich die Delegierten zusammen?

Die 432 Delegierten setzen sich wie folgt zusammen:

  • Delegierte aus den Landesverbänden: Jeder Landesverband sendet mindestens vier Delegierte.   
  • Vertreterinnen und Vertreter der Arbeitsgruppen der unmittelbaren Mitglieder: Unmittelbare Mitglieder sind die Mitglieder der Bundeswehrfachschulen, der Europäischen Schulen, des Goethe-Instituts und Auslandslehrer. Sie sind nicht in den GEW-Landesverbänden angesiedelt sondern direkt beim GEW-Hauptvorstand.        
  • Mitglieder des Hauptvorstands

Die restlichen Delegierten werden im Verhältnis zur ordentlichen Mitgliederzahl der Landesverbände verteilt. Zusätzlich gibt es weitere Voraussetzungen für die Auswahl der Delegierten in den Landesverbänden:

  • eine Delegierte oder ein Delegierter pro Landesverband muss der Jungen GEW zugeordnet sein.     
  • eine Delegierte oder ein Delegierter kommt aus dem Landesausschuss der Studierenden        
  • mindestens eine Delegierte oder ein Delegierter repräsentiert die Seniorinnen und Senioren       
  • Die Delegierten müssen die vier Organisationsbereiche der GEW, Schule, Jugendhilfe und Sozialarbeit, Hochschule und Forschung sowie betriebliche Bildung und Weiterbildung vertreten.

Was und wie wird verhandelt?

Auf dem Gewerkschaftstag werden Anträge verhandelt, die vorab vom Hauptvorstand, den Landesverbänden oder den Bundesausschüssen bei der Antragskommission eingereicht werden. Der Gewerkschaftstag diskutiert Anträge zu fünf Bereichen: 1: Allgemeine Gewerkschafts- und Gesellschaftspolitik,  2: Tarif-, Beamten- und Sozialpolitik, 3: Bildungspolitik, 4: Satzung und 5: Organisation. Zusätzlich wählt der Gewerkschaftstag die Mitglieder des geschäftsführenden Vorstands. Davon ausgenommen sind die Posten des Geschäftsführers sowie des Redaktionsleiters der E&W. Alle Delegierten haben jeweils eine Stimme, Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit gefasst. Satzungsänderungen hingegen erfordern eine Zweidrittelmehrheit. Die Leitung des Gewerkschaftstages übernimmt das fünfköpfige Präsidium.