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„Gute Arbeit in der Wissenschaft“

Gemeinsame Tagung der GEW und des Netzwerks für Gute Arbeit in der Wissenschaft

Viele Hochschulbeschäftigte haben genug davon, dass wissenschaftliche Arbeit in Deutschland überwiegend in atypischen oder prekären Beschäftigungsverhältnissen, in persönlicher Abhängigkeit und mit ungesicherter Berufsperspektive geleistet wird.

Immer mehr Kolleg_innen engagieren und organisieren sich für eine Verbesserung ihrer Arbeitsbedingungen. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) setzt sich mit ihrer Kampagne für den „Traumjob Wissenschaft“ (Templiner Manifest) seit vielen Jahren für faire Beschäftigungsbedingungen, verlässliche Karrierewege und Wissenschaft als Beruf auch jenseits der Professur ein. Im Februar 2017 hat sich das Netzwerk für Gute Arbeit in der Wissenschaft (NGAWiss) gegründet, um bundesweit für spürbar bessere Beschäftigungsbedingungen für den sogenannten „Nachwuchs“ bzw. Mittelbau zu kämpfen.

Auf der gemeinsamen Tagung von NGAWiss und GEW am 13. November in Berlin werden die jeweiligen Reformvorschläge präsentiert und mit Verantwortlichen aus der Hochschulpolitik diskutiert. Nach der Bundestagswahl stehen Verhandlungen über die Bildungs- und Forschungspolitik der künftigen Bundesregierung an, unmittelbar nach der Tagung, am 14. November, wird die Hochschulrektorenkonferenz in Potsdam tagen – der richtige Zeitpunkt, jetzt unsere Forderungen in den politischen Prozess einzubringen.

Wir bringen zum einen Kolleg_innen von GEW und NGAWiss mit Vertreter_innen verschiedener wissenschaftspolitischer Organisationen zusammen, zum anderen bitten wir Politiker_innen unterschiedlicher Parteien aus Bund und Ländern sowie eine Universitätspräsidentin aufs Podium. Die wichtigsten Akteur_innen werden aber im Plenum sitzen: Wir laden alle wissenschaftlich Beschäftigten, Promovierende, Post-Docs und Habilitierte, studentische Beschäftigte, Lehrbeauftragte und Stipendiat_innen sowie Studierende und Professor_innen, die an unserer Arbeit interessiert sind, mit ihr sympathisieren oder sie kritisch diskutieren wollen, herzlich zur Teilnahme ein.

Termin
13.11.2017, 11:00 - 17:45 Uhr
Veranstaltungsort
TU Berlin
Hardenbergstr. 16-18, Raum 05
10623 Berlin
Teilnahmebeitrag
kostenfrei
Anmeldeschluss
10.11.2017
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