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Gewerkschaftstag: Internationale GästeVertreter von Bildungsgewerkschaften aus aller Welt haben am 26. GEW-Gewerkschaftstag teilgenommen. Während ihres fünftägigen Aufenthalts vom 24. – 29. April in Nürnberg konnten die Gäste aus den USA, Großbritannien, Nicaragua, Burkina Faso, Russland, Slowenien, Dänemark, Polen, Spanien, Palästina, Israel, den Niederlanden, der Türkei, Frankreich und Schweden einen Einblick in das deutsche Bildungssystem gewinnen und den Diskussionen und Beschlüssen des GEW-Gewerkschaftstages folgen.
Das informative und abwechslungsreiche Rahmenprogramm bestand aus einem gemeinsam mit der Friedrich-Ebert-Stiftung organisierten Seminar zu Kommerzialisierung und Privatisierung im Bildungswesen sowie Besuchen eines Berufsschulzentrums, der Nürnberger Altstadt und des ehemaligen Reichsparteitagsgelände, das heute eine Museum ist.
In seiner Rede vor den Delegierten forderte der Generalsekretär der Bildungsinternationale, Fred van Leeuwen, dass in der aktuellen wirtschaftlichen Krise in die Bildung investiert werden müsse, da weltweit achtzehn Millionen Lehrkräfte an Schulen fehlen. Am Rande des Gewerkschaftstages führten die Gäste eine babylonische Lesung in zwölf Sprachen durch, um im Rahmen der Globalen Bildungskampagne 2009 auf das Recht auf Bildung für alle aufmerksam zu machen.
Mehr Informationen zum Programm der internationalen Gäste, zu ihren Ansichten und Einsichten in der fränkischen Metropole finden Sie // hier
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Fotos: Manfred Brinkmann, Kay Herschelmann, Christoph Heise