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Bundestagswahl 2017: bildungspolitische Pläne der Parteien

Kooperationsverbot abschaffen oder am strikten Bildungsföderalismus festhalten, marode Schulen sanieren und das BaföG massiv erhöhen oder auf der „schwarzen Null“ bestehen: Die GEW hat die Bildungsexperten von SPD, CDU, Grünen und Linke befragt.

Der SPD-Bildungspolitiker Ernst Dieter Rossmann wirbt dafür, „das Kooperationsverbot praktisch anzugehen“. „Statt hehrer Ziele wollen wir Aufgaben definieren; und vereinbaren, wer was anpackt.“ Der Obmann der Unions-Fraktion im Bildungsausschuss des Bundestages, Stefan Kaufmann, betont, die CDU halte gemeinsame Programme wie den Digitalpakt, bei dem sich die Länder verpflichteten, das Geld des Bundes einschlägig zu investieren, für „den besseren Weg“. Der bildungspolitische Sprecher der Grünen, Özcan Mutlu, will von einem „Kooperationsgebot“ sprechen: „Wir wollen den Ländern nichts wegnehmen, wir wollen sie unterstützen.“ Die Linkspartei legt derweil einen Schwerpunkt auf Studium und Wissenschaft: BAföG-Höchstförderdauer und Altersgrenze gehörten abgeschafft, außerdem sollten 100.000 unbefristete Stellen an Hochschulen geschaffen werden, sagt Linke-Bildungsexpertin Nicole Gohlke.

Mutlu: "Es ist nicht die Zeit, an der Schwarzen Null festzuhalten"

04.09.2017

Grüne: "Die Lehrkräfte müssen auf die Schüler, die sie unterrichten, vorbereitet werden", fordert der Grünen-Bildungsexperte Özcan Mutlu. Das gelte insbesondere im Hinblick auf die interkulturelle Vielfalt.

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Rossmann: "Jetzt muss es um mehr Integration und Inklusion gehen"

04.09.2017

Die SPD hat eine "nationale Bildungsallianz" angekündigt - ein Forum, in dem sich laut Bildungsexperte Ernst Dieter Rossmann Akteure von Bund, Ländern und Kommunen, Wirtschaft und Gewerkschaften zusammenschließen.

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Gohlke: Investitionen durch Abschaffen der Exzellenzinitiative finanzieren

04.09.2017

Die Linke fordert zehn Prozent mehr BAföG und eine Wohnkostenpauschale. "Das Darlehensmodell wollen wir durch einen Zuschuss ersetzen", sagt die bildungspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke, Nicole Gohlke.

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Kaufmann: Hochschulen in ländlichen Regionen fördern

04.09.2017

CDU: Eine Abschaffung des Bildungsföderalismus wird es mit der Union nicht geben. Das betont der CDU-Bildungsexperte Stefan Kaufmann im "E&W"-Interview. Er plädiert aber für gemeinsame Bund-Länder-Programme wie den Digitalpakt.

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