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Stressberuf: Lehrer

22.02.2007

Der Lehrberuf ist ein Stressberuf. Aber was genau macht ihn so stressig? Und: Was kann jeder einzelne tun, damit er gesund bleibt? Wie muss sich aber auch Schule ändern, um Burnout und Stresserkrankungen bei Pädagogen zu verhindern. Die GEW-Broschüre "Schaffen wir die Arbeit oder schafft sie uns?" liefert Ansätze.

Wer Lehrerin oder Lehrer wird, tritt eine Laufbahn an, in der physische und besonders psychische Belastungen zum Alltag gehören. Fragt man die Lehrkräfte, stehen ganz oben auf der Liste der Belastungsquellen: Das Verhalten schwieriger Schüler und zu große Klassen. Die Folgen sind nicht nur für den Einzelnen, sondern auch für Politik und Verwaltung unübersehbar: Geschätzte fünf- bis sechstausend Lehrer und Lehrerinnen scheiden jedes Jahr vorzeitig aus dem Dienst aus, im Schnitt zehn Jahre vor Erreichen der regulären Pensionsgrenze. Hinter jeder zweiten Frühpensionierung steckt laut einer Studie der Universität Erlangen-Nürnberg von 2001 eine psychiatrische oder psychosomatische Erkrankung.

Was muss sich also ändern?
Jeder und jede kann für seine eigene Gesundheit etwas tun – allerdings auch oft nur mit professioneller Hilfe. Supervision und Coaching sind wichtige "Stresskiller". Aber: Auch die Schule muss sich ändern. Eine Gefährungsanlayse hilft z.B. weiter.

Weitere Tipps und Anregungen sowie Literaturhinweise finden Sie in der GEW-Broschüre (Download siehe Servicebox rechts oben).

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