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Gemeinsame Erklärung der Initiative „Hochschule für den Frieden – ja zur Zivilklausel“

10.06.2011

Die Initiative „Hochschulen für den Frieden“, der sich auch die GEW angeschlossen hat, fordert in einer gemeinsame Erklärung eine Zivilklausel für Universitäten. Die Unterzeichner wollen sinnvolle Beiträge zur friedlichen Lösung von Problemen und Konflikten in dieser Welt leisten, anstatt Forschungsmittel für die Rüstung zu verwenden. Sie kritisieren die fächerübergreifende Vereinnahmung und die intransparente Einflußnahme des Militärs auf die akademische Lehre.

Für Militärforschung an den Hochschulen werde Geheimhaltung angeordnet, Informationszugang bekomme nur ein kleiner Kreis von Auserwählten und mit Geheimschutzregeln werde der Einfluss der Militärs auf die akademische Lehre verstärkt.

Die Initiative will die Friedensbewegung an den Hochschulen stärken und in Kooperation mit internationalen Initiativen (UNI, INES) vernetzen und weiter entwickeln.
Dabei sucht sie Verstärkung für weitere Proteste, Veranstaltungen und Tagungen und ist offen für alle, die sich für friedliche Konfliktregelungen und gegen die Militarisierung des Wissenschaftssystems wenden.

Die Initiatoren rufen außerdem dazu auf, den internationalen Appell gegen jegliche Militärforschung an Universitäten, der von mehreren Nobelpreisträgern unterzeichnet wurde, weiter zu verbreiten und für ihn weitere Unterschriften sammeln.

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