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BI fordert Aufklärung im Fall der verschwundenen Studenten in Mexiko

02.10.2017

Im Fall der vor drei Jahren verschwundenen 43 Studenten in Mexiko verlangt die Bildungsinternationale (BI) eine unabhängige und umfassende Aufklärung der Ereignisse - und eine Bestrafung der Täter.

Im September 2014 sind 43 Studenten eines Ausbildungszentrums für Lehrkräfte in Iguala im Bundesstaat Guerrero „verschwunden“. Drei Jahre später sind die Hintergründe noch immer nicht aufgeklärt. Die Bildungsinternationale (BI) fordert umfassende und unabhängige Ermittlungen zur Aufklärung der damaligen Ereignisse. Die Schuldigen müssten zur Rechenschaft gezogen werden. BI-Generalsekretär Fred van Leeuwen sagte, dabei gehe es nicht um Wissen oder Ressourcen, sondern um „den politischen Willen“. Die GEW unterstützt die Kampagne der BI. 

Die Studierenden besuchten das Ausbildungszentrum für Lehrkräfte Escuela Raúl Isidro Burgos Rural, bekannt als Escuela Rural de Ayotzinapa. Als sie sich am 26. September 2014 auf dem Weg zu einer Demonstration in Mexiko-Stadt befanden, wurden sie von Angehörigen der städtischen Polizei festgenommen und sind seitdem „verschwunden“. Auch eine internationale Expertenkommission konnte den Vorfall nicht aufklären. Berichten zufolge sollen Polizei und Militär an dem Verschwinden der jungen Menschen beteiligt gewesen sein.

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