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"Was hat PISA zu bildungspolitischen EntscheiIn einem Vortrag auf dem Symposion zum Gedenken an Hermann Lange im August 2008 beleuchtete Klaus-Jürgen Tillmann das Verhältnis von Leistungsvergleichen und Systemsteuerung. Dabei überprüft er den Anspruch der PISA-Studie, "Steuerungswissen" für das Schulsystem bereit zu stellen. Am Beispiel der Einführung von Standards und zentralen Prüfungen in Bremen sowie des Ganztagsschulesystems in Brandenburg zeigt der Autor, dass es bei den politischen Reaktionen auf PISA nicht immer nur um eine Rationalisierung der Systemsteuerung geht, sondern auch um politisches Agenda-Setting und Legitimationsbeschaffung.
Der Vortrag in Schriftform steht im Infokasten rechts zum Download zur Verfügung.