
Die GEW ist Motor und Partnerin für Reformen und Innovationen in Hochschule und Forschung. Die GEW informiert ihre Mitglieder über die neuesten Entwicklungen im Hochschulrecht und in der Wissenschaftspolitik. Sie organisiert Schulungs- und Diskussionsveranstaltungen. Sie gibt nationale und internationale Studien in Auftrag und hat selbst viele Jahre lang einen Datenservice zur Verfügung gestellt. Die GEW gehört zu den Sachverständigen, die an ExpertInnenrunden teilnehmen und von den hochschulpolitischen Entscheidungsgremien gehört werden.
Die Bildungsgewerkschaft GEW ist im nationalen und internationalen Politikfeld Wissenschaft eine respektierte Akteurin. Die GEW nimmt Stellung zu aktuellen Fragen wie der Föderalismus-Debatte und der Diskussion um die sogenannte Exzellenzinitiative. Die GEW-Projektgruppe DoktorandInnen hat im August 2005 eine Stellungnahme zur Exzellenzinitiative abgegeben und darin „12 Eckpunkte der GEW für die Gestaltung von Graduiertenzentren“ benannt.
Die GEW sucht das politische Gespräch und nimmt die Politik in die Verantwortung. Im Januar 1994 hat die GEW in Mainz ein GEW-Werkstattgespräch zum Thema „Hochschulgesetzgebung in Bund und Ländern“ durchgeführt. Auf der Grundlage der Mainzer Thesen sind in vielen Bundesländern GEW-Stellungnahmen zur Novellierung der Landeshochschulgesetze erarbeitet worden. Thomas Neie hat eine Synopse der ostdeutschen Hochschulgesetze erstellt. Andreas Kehler hat ein „Aggiornamento der Hochschulgesetzgebung“ geschrieben, in dem er - am Beispiel des Niedersächsischen Hochschulgesetzes - Vorschläge zur Anpassung der Hochschulgesetze an die veränderten hochschulpolitischen Rahmenbedingungen analysiert. Beide Texte sind als GEW-Materialien aus Hochschule und Forschung (MatHoFo 78) veröffentlicht. In Zusammenarbeit mit dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) wurden die gewerkschaftlichen Stellungnahmen formuliert. Die GEW hat auch regelmäßig Gutachten zum Hochschulrecht in Auftrag gegeben.
/ Bestellbare Materialien
(zum Thema: MatHoFo 78)
Stifterverband
// Qualität durch Wettbewerb und Autonomie (2002)