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Studienheft "Wissenschaft und Geschlecht&In den 1980er Jahren kam es zu einer Institutionalisierung von Frauenforschung und Frauenförderung an den Hochschulen. In der Folge konnten zwar einige durchaus wichtige Erfolge erzielt, die bestehenden Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern aber nicht tiefgreifend verändert werden. In jüngster Zeit scheinen neue Maßnahmen für neuen Schwung zu sorgen: So kommen Frauenförderpläne, Gender Mainstreaming, Gender Budgeting und Diversity Management auch an Hochschulen zum Einsatz und das Thema Gleichstellung findet Eingang in allgemeine Steuerungs- und Controllinginstrumente. Diese Mechanismen können prinzipiell einen Beitrag zu einem weiteren Schritt in Richtung Gleichstellung an den Hochschulen leisten. Auf der anderen Seite bergen sie aber auch Gefahren, als weitere zahnlose Versuche zu versanden oder – noch schlimmer – bestehende Frauen- und Gleichstellungsstrukturen zu schwächen oder gar zu verdrängen.
Das neue BdWi-Studienheft "Wissenschaft und Geschlecht – Erfolge, Herausforderungen und Perspektiven", das die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) gemeinsam mit dem Bund demokratischer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler (BdWi), dem freien zusammenschluss von studentInnenschaften (fzs), der Österreicherischen HochschülerInnenschaft (ÖH) und dem Studierendenrat der Universität Jena herausgibt, verschafft einen Überblick über aktuelle Entwicklungen, Diskurse und Forschungslücken, macht auf Chancen und Risiken aufmerksam.
Sie brauchen noch ein Geschenk für den Gabentisch oder eine Lektüre für die Weihnachtstage? Das BdWi-Studienheft "Wissenschaft und Geschlecht" wird diese Woche druckfrisch ausgeliefefert und kann ab sofort für nur acht Euro (Sonderrabatte für WeiterverkäuferInnen) bestellt werden.
Bitte vormerken: Die GEW wird das Studienheft "Wissenschaft und Geschlecht" gemeinsam mit den anderen HerausgeberInnen im Rahmen einer Veranstaltung am 25. Februar 2012 in Berlin präsentieren.