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Soziale DimensionBei der Londoner Konferenz der europäischen Bildungsministerinnen und Bildungsminister im Mai 2007 haben die 46 Unterzeichnerstaaten der Bologna-Erklärung vereinbart, nationale Aktionspläne zur Realisierung der sozialen Dimension des Bologna-Prozeses vorzulegen.
Die GEW fordert eine soziale Öffnung der Hochschule im Europäischen Hochschulraum, d. h. gleiche Cancen für alle – unabhängig von sozialer Herkunft, Geschlecht, Nationalität, ethnischer Zugehörigkeit, Weltanschauung, Behinderung und sexueller Identität.
Bei einer Fachtagung, die am 17./18. Januar 2008 in Berlin im Rahmen des DAAD-Projekts „Promoting Bologna in Germany“ durchgeführt wurde, standen die möglichen Maßnahmen eines deutschen Aktionsplans zur Realisierung der sozialen Dimension im Bologna-Prozess zur Diskussion. Vertreter des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und der Kultusministerkonferenz präsentierten die Vorstellungen von Bund und Ländern für einen nationalen Aktionsplan. Vertreterinnen und Vertreter der Hochschulen, Studierenden, Studentenwerke und Gewerkschaften formulierten ihre Anforderungen an einen Aktionsplan. In Arbeitsgruppen hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Gelegenheit, ihre eigenen Vorstellungen einzubringen.
Die Fachtagung wurde im Rahmen des DAAD-Projekts „Promoting Bologna in Germany“ beim DAAD in Zusammenarbeit mit der GEW, dem fzs und mit Unterstützung der Europäischen Kommission und des BMBF durchgeführt.