Offiziell gibt es sie in fast allen 16 Bundesländern: die Lernmittelfreiheit. Doch wie weit ist es damit in der Realität her?
Schule und Lernmittelfreiheit
Offiziell wird in fast allen 16 Bundesländern das hohe Lied der Lernmittelfreiheit gesungen. Jedes Land bevorzugt allerdings seine eigene Melodie und für betroffene Eltern fabriziert der gemischte Chor der Kultus- und Finanzminister immer häufiger Misstöne.
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Lexikon der Einschränkungen
„Lernmittelfreiheit: Grundsatz, dass an öffentlichen Schulen Lernmittel (v. a. Schulbücher) dem Schüler kostenlos zur Verfügung gestellt werden“ (Duden)
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Situation in den Bundesländern
Ebenso unterschiedlich wie die komplette Bildungspolitik sieht in den 16 Bundesländern die Ausgestaltung des Begriffs „Lernmittelfreiheit“ aus. In kurzen Übersichtstexten wird nachfolgend die Situation an öffentlichen Schulen (Grund-, Haupt-, Realschulen, Gymnasien, Förderschulen) geschildert. Berufliche Schulen und Fachschulen sind häufig von der Lernmittelfreiheit ausgenommen und werden nicht explizit aufgeführt. Die Daten zu Schulbuchausgaben und Schülerzahlen beziehen sich dagegen auf alle Schulformen.
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Interview und Meinungen
Reallohnverluste und steigende Arbeitslosigkeit verstärken in den letzten Jahren Spannungen in der Gesellschaft und verschärfen die finanziell prekäre Situation vieler Familien. Wenn dann auch noch die Lernmittelfreiheit eingeschränkt wird und Schulausbildung immer mehr kostet, belastet dies Eltern – aber auch Lehrkräfte – zunehmend.
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