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05.02.2010  

Sachsen-Anhalt: "Arbeitgeber müssen endlich ein Angebot vorlegen"

Am Freitag wurden die Warnstreiks im öffentlichen Dienst auch auf Sachsen-Anhalt ausgeweitet. In Halle/Saale etwa protestierten rund 200 Demonstranten gegen die Verweigerungshaltung der Arbeitgeber bei den Tarifverhandlungen.

Redner und Kundgebungsteilnehmer forderten die Arbeitgeberseite auf, bei den Verhandlungen für die rund zwei Millionen Beschäftigten bei Bund und Kommunen endlich ein Angebot vorzulegen. Dies ist während der vergangenen beiden Verhandlungsrunden nicht geschehen. Die Gewerkschaften haben ein Forderungspaket mit einem Gesamtvolumen von fünf Prozent geschnürt.

Außer Halle waren in Sachsen-Anhalt unter anderem Wittenberg, Burg, Köthen und Bitterfeld von den Warnstreiks betroffen.

Warnstreik in Halle/Saale. Fotos: Daniel Merbitz

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